Immer Ärger mit Daddy! Meghan und Harry reicht's

Das Leben mit Harry könnte so schön sein, doch Herzogin Meghan hat die Rechnung offenbar ohne ihren Vater Thomas Markle gemacht, der keine Gelegenheit auslässt, mit der Presse zu reden - offenbar, um den Kontakt zu ihr zu erzwingen.

Meghan Markle Prinz Harry - Cover
Meghan und Harry bei ihrem jüngsten Besuch in Irland Foto: Doug Peters/PA/picturedesk.com

Ist da eine Tochter undankbar und unversöhnlich, oder erkennt ein Vater erst jetzt, was er an ihr hat? Dass es bei Familienkonflikten immer mehr als nur eine Wahrheit gibt, wissen die meisten aus eigener Erfahrung. Da macht die frischgebackene Herzogin keine Ausnahme.

Hochzeit ohne Vater

Die Tatsache, dass bei ihrer Hochzeit am 19. Mai außer ihrer Mutter, mit der sie ein inniges Verhältnis verbindet, keine weiteren Verwandten eingeladen waren, ließ bereits ahnen, wie tief der Riss zwischen ihr und der Familie ihres Vaters ist, der aus einer früheren Beziehung zwei weitere Kinder hat. Meghans Eltern ließen sich scheiden, als ihre Tochter sechs Jahre alt war. Der bereits ohnehin angespannten Beziehung dürfte nicht förderlich gewesen sein, dass ihr Vater die Teilnahme an der Hochzeit im letzten Moment absagte - offiziell aus gesundheitlichen Gründen. Inoffiziell wohl auch seiner Familie wegen, die nicht eingeladen war - wie vermutet werden darf. Vertrackt.

Kein Kontakt mehr

Markle, der sich inzwischen einer Herz-Operation unterzogen hatte, soll laut eigenen Angaben das letzte Mal nach der Hochzeit mit Meghan und Harry telefoniert haben. Persönlich kennt er weder ihn noch sonst ein Mitglied der britischen Königsfamilie, während Meghans Mutter liebevoll von den Royals aufgenommen wurde. Zu seiner Tochter dringt er seitdem nicht mehr durch, klagte er bereits mehrfach gegenüber diversen Medien, von denen sich der pensionierte Kameramann für die Interviews auch entlohnen lassen soll.

Königshof "not amused"

Der britische Königshof zeigt sich über die beharrliche Gesprächigkeit des in Mexiko lebenden 74-Jährigen wenig "amused". Meghan und Harry sind entsprechend genervt. Sein Verhalten rechtfertigt ihr Vater damit, dass er keinen anderen Weg sehe, zu seiner Tochter durchzudringen, die auf seine SMS und Mails nicht antworten soll. Auch der Königshaus reagiere auf keine seiner Nachrichten, wie er betont.

"Sie muss mit mir reden"

Was ihn zum Schweigen bringen würde? "Alles, was sie tun muss, ist mit mir zu reden", so Markle gegenüber der britischen Tageszeitung "The Sun". Und setzt öffentlich nach: "Ich hatte einen Herzinfarkt, kümmert das niemanden? Ich könnte tatsächlich bald sterben. Will sie, dass dies das letzte ist, was wir einander gesagt haben?"

Halbschwester wettert gegen Meghan

Meghan wird ihre Gründe haben, warum sie darauf nicht eingeht, nach außen hin die Form wahrt und bei ihren öffentlichen Auftritten lächelt, als wäre ihre Welt in bester Ordnung. Ein Dorn im Auge ihrer 53-jährigen Halbschwester Samantha Grant, die über Twitter ihrem Vater zur Seite springt und gegen Meghan (nebenbei auch Harry, den sie als "Weichei" bezeichnet) austeilt. Nachdem die junge Herzogin eine Ausstellung zu Ehren von Nelson Mandela besucht hat, tobt die Amerikanerin: "Wie wäre es, wenn du deinem eigenen Vater Tribut zollen würdest!?"

Aussöhnung? Wohl kaum

Zweifelhaft, dass unter diesen Vorzeichen eine Annäherung oder gar Aussöhnung zwischen Meghan und ihrem Vater zustande kommt. Zumal mehreren Medienberichten zufolge das britische Königshaus von seinem Vorhaben, die delikate Angelegenheit auszusitzen, abgehen und zu einer "aggressiveren Strategie" übergehen will. Die Zeit wird zeigen, was darunter zu verstehen ist.