Kniearthrose erfolgreich behandeln

Kleine Halbschlittenprothesen zeigen große Wirkung.

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Foto: Lev Dolgachev/Colourbox (Modellfoto)

Bei tausenden von Patientinnen und Patienten werden in Oberösterreich jährlich Kniegelenksprothesen aufgrund einer fortgeschrittenen Arthrose als Folge von Verschleißerscheinungen des Knorpels eingesetzt. Viel zu oft werden bei diesen Operationen totale Kniegelenksprothesen (K-TEP) verwendet. Dabei könnten bei über 30 Prozent der Patientinnen und Patienten Halbschlittenprothesen eingebracht werden, die nur den geschädigten Gelenkteil ersetzen. Am Kepler Universitätsklinikum liegt dieser Anteil bereits bei über 30 Prozent. Erstmals wurden jetzt Halbschlittenprothesen im äußeren Gelenkanteil bei einer Valgusarthrose erfolgreich eingesetzt.

Kunstgelenk

Die Arthrose (Knorpelverlust) am Kniegelenk ist meist von einer schleichenden, schmerzhaften Entzündung der Gelenkinnenhaut begleitet. Nach dem Ausschöpfen sämtlicher nicht operativer Therapiemöglichkeiten, steht am Ende meist die Implantation eines Kunstgelenkes. Die Haltbarkeit der Kunstgelenke ist mit 15 bis 20 Jahren zu erwarten. Viele Vorteile. Die richtigen Röntgenbilder entscheiden! Durch exakte Röntgenbilder und eine genaue Untersuchung kann genau diagnostiziert werden, wer mit einer Halbschlittenprothese am inneren oder äußeren Kniegelenk erfolgreich behandelt werden kann.

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Kleine Halbschlittenprothese Foto: Kepler Universitätsklinikum

Die Implantation von Halbschlittenprothesen hat für die bzw. den von einer Kniegelenksarthrose betroffene/n Patientin bzw. Patienten wesentliche Vorteile:

  • Bessere Ergebnisse
  • Weniger Komplikationen
  • Sehr gute Langzeithaltbarkeit

Qualität

Die Patienten kommen schneller wieder auf die eigenen Beine und haben nachweislich eine bessere Kniegelenksfunktion. Sportliche Aktivität bis hin zum Skifahren, Jogging, Radfahren, Golf und auch Ballsport ist damit wieder möglich. "Durch moderne, gewebeschonende Operationsmethoden werden diese langbewährten Halbschlittenprothesen im Endoprothetik Zentrum am Kepler Universitätsklinikum mit viel Erfahrung eingesetzt. Dabei garantieren zertifizierte Behandlungspfade ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit für die Patientin bzw. den Patienten", sagt Univ.-Prof. Dr. Tobias Gotterbarm, Vorstand der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie am Kepler Universitätsklinikum.

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Univ.-Prof. Dr. Tobias Gotterbarm, Vorstand der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Foto: Margit Berger

Kontakt

Kepler Universitätsklinikum
Endoprothetik Zentrum
Med Campus III.
Krankenhausstraße 26
4021 Linz
Tel: 05 7680 83 - 3198