Die Hochzeitstraditionen der britischen Royals

Bald ist es soweit: Am 19. Mai 2018 geben sich Meghan Markle und Prinz Harry das Ja-Wort. Welche typischen britischen Hochzeitstraditionen auf sie zukommen werden und welche das Paar leicht abwandeln wird, erfahren Sie hier.

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Die frischvermählte Queen und Prinz Philip Foto: PA / picturedesk.com

Die Hochzeit von Meghan Markle, die in Kalifornien geboren wurde, und Prinz Harry, der immer ein wenig „anders“ war, wird zum Teil etwas abweichen beziehungsweise einen ganz eigenen Charakter bekommen, als wir es von den britischen Royals gewohnt sind. Einige Gepflogenheiten im Königshaus haben sie bereits schon gebrochen und es ist anzunehmen, dass noch mehrere individuelle Anpassungen folgen werden.

1. Poltern

Die Briten sind für ihre exzessiven Poltereien bekannt. Billigflüge durch Europa sind Usus, um feuchtfröhlich und kostümiert durch die beliebtesten Großstädte zu ziehen. Bei den Royals geht es natürlich gediegen zu. Herzogin Kate ist angeblich mit Freunden Zuhause geblieben - im vergangenen Jahr hat sie mit ihrer Schwester in Frankreich beim Schifahren gepoltert.

2. Brautjungfern

In Großbritannien ist es Tradition, dass die Brautjungfern hinter der Braut gehen und nicht den Festzug führen, wie es beispielsweise in den USA Norm ist. Häufig sind es Kinder oder Jugendliche, wie beispielsweise bei Prinzessin Dianas Hochzeit. Deren älteste Brautjungfer war die 17-jährige Sarah, Tochter von Prinzessin Margaret. Herzogin Kate hingegen entschied sich für ihre Schwester, die Queen hingegen berief für ihre Hochzeit vor 70 Jahren erwachsene Bedienstete für diese Position ein. Für wen sich Meghan Markle entscheiden wird, bleibt noch ein Geheimnis.

3. Hochzeitstorte

Die typisch britische Hochzeitstorte ist mehrstöckig und besteht aus einer Glasur und Marzipan-Schicht. In der Regel ist es eine Fruchttorte – Kate und William entschieden sich für einen Kuchen mit Kirschen, Rosinen, Orangenmarmelade und Brandy. Meghan und Harry haben jedoch einen Kompromiss geschlossen und die perfekte britisch-amerikanische Mischung gefunden: Bananentorte.

4. Hüte

Die Briten lieben ihre Hüte und vor allem Hochzeiten verlangen extravagante Exemplare. Dabei gibt es eine Faustregel: Je größer, umso besser! Wir sind gespannt auf die Besucherinnen der kommenden royalen Vermählung.

5. Schauplatz

Wer bereits geschieden ist, so wie Meghan Markle, darf sich nicht in der traditionellen Westminster Abbey vermählen. Prinz Harry und seine Verlobte werden sich daher Vermutungen zufolge in der Windsor Guildhall das Ja-Wort geben, wo auch Prinz Charles seine zweite Frau Camilla heiratete.

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