Empfehlenswert: 10 der besten Spin-off-Serien

Ehre wem Ehre gebührt: Manche Nebenfiguren in Serien sind so beliebt, dass sie selbst eine eigene Serie bekommen. Einige Serien-Ableger sind am Ende sogar erfolgreicher als das Original.

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"Private Practice" war der erfolgreiche Spin-off von "Grey's Anatomy" Foto: Andrew MacPherson / Everett Collection / picturedesk.com

Einschaltquoten sind im TV-Business das Um und Auf. Kein Wunder, dass die Produzenten gerne mal auf Nummer sicher gehen. Wieso also nicht eine erfolgreiche Serie weiterspinnen und einer Nebenfigur in einer Spin-off-Serie eine Hauptrolle geben? Das Konzept geht meistens auf und teilweise steht der Erfolg der Spin-off-Serie der des Originals in nichts nach. Diese 10 Spin-off-Serien waren besonders erfolgreich.

1. Private Practice

Addison Montgomery aus "Grey's Anatomy" bekam von 2007 bis 2013 mit "Private Practice" ihre eigene Serie. Addison zieht von Seattle nach L.A. und wagt dort in einer Privatklinik einen Neuanfang. Die Serie kam bei den Zuschauern gut an, doch 2013 war Schluss. "Grey's Anatomy" hingegen läuft seit 2005, ein Ende ist nicht abzusehen.

2. Better Call Saul

"Breaking Bad" gilt als Ausnahmeserie. Kein Wunder, dass da eine Spin-off-Serie her musste. Die Hauptrolle bekam dabei Anwalt Jimmy McGill, gespielt von Bob Odenkirk. In "Better Call Saul" sehen wir, wie er zum gewieften Schlitzohr wurde, der es als Anwalt mit dem Recht nicht immer so ganz genau nimmt.

3. Frasier

"Frasier" ist eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten und wurde mit 37 Emmys ausgezeichnet. Die Serie lief von 1993 bis 2004 und erzählte in elf Staffeln die Geschichte von Psychiater Frasier Crane und seiner Familie. Dabei war Dr. Frasier ursprünglich eine Nebenfigur in der Serie "Cheers". So wurde aus einem Spin-off eine der erfolgreichsten Serien der TV-Geschichte.

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Kelsey Grammer als Dr. Frasier Crane in der Sendung "Frasier" Foto: Everett Collection / picturedesk.com

4. Star Trek: Deep Space Nine

Zum Glück für alle Fans ist das Star Trek Universum groß und weitläufig und es gibt mehrere Spin-offs. Doch auch wenn Serien wie "Raumschiff Voyager" ein voller Erfolg waren, ist kein Star Trek Ableger so erfolgreich wie "Deep Space Nine". Die Serie unterscheidet sich dabei merklich von den anderen Star Trek Serien. Schauplatz ist nicht ein Raumschiff, sondern eine Raumstation, auch geht es in dieser Serie kriegerischer zu als in den anderen Serien. "Deep Space Nine" lief von 1993 bis 1999 und konnte sich über zahlreiche Preise freuen, 32-mal wurde die Serie für einen Emmy nominiert, viermal gewann sie einen, beispielsweise für das beste Make-up .

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"Star Trek: Deep Space Nine" ist die düsterste Serie der Star Trek Welt Foto: ©Paramount Television / Everett Collection / picturedesk.com

5.  The Simspons

Ja, die erfolgreichste Animationsserie aller Zeiten ist eigentlich ein Spin-off. Denn ursprünglich waren die Simpsons 1987 der Pausenfüller der "Tracy Ullman Show". Doch bald schon erkannte man: Die Sketche mit den gelben Simpsons waren beliebter als die eigentliche Show und so bekamen die Simpsons 1989 eine eigene Show.

6. Angel

Die Serie mit David Boreanaz als Vampir war ein unglaublicher Erfolg und ein Spin-off der Serie "Buffy – Im Bann der Dämonen". Der Vampir Angel war drei Staffeln lang in "Buffy" zu sehen, bevor er eine eigene Serie bekam, in der er ein Detektivbüro eröffnete und als übernatürlicher Ermittler tätig war. Fünf Staffeln lang dauerte die Serie, vier davon liefen parallel zu "Buffy", sodass die Macher einige Cross-over-Episoden einbauten, in denen sich die Figuren beider Serien gegenseitig besuchten.

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In "Angel" ermittelt David Boreanaz als Vampir Foto: MUTANT ENEMY / Mary Evans / picturedesk.com

7. The Originals

Vampire sind in. Die Serie "Vampire Diaries" feierte Erfolge, Hybrid Klaus Mikaelson (halb Werwolf, halb Vampir), der in der Serie einst den Bösewicht spielte, entwickelte sich zum Fan-Liebling und bekam mit "The Originals" eine eigene Serie, in der er mit seinen Ur-Vampirgeschwistern nach New Orleans zurückkehrt. Fünf Staffeln lang dauerte der erfolgreiche Ableger.

8. Boston Legal

In der Justiz-Serie "Boston Legal" spielen James Spader und William Shatner von 2004 bis 2008 zwei Anwälte, die gewieft gegen Kontrahenten vorgehen müssen. Die erfolgreiche Serie ist aber ein Ableger der Anwaltsserie "Practice – Die Anwälte", die besonders die negativen Seiten des amerikanischen Strafrechts beleuchtete. "Boston Legal" ist da etwas weniger düster und konzentriert sich auch mehr auf die Figuren.

Die Serie konnte sich über zahlreiche Auszeichnungen freuen, unter anderem gewann sie fünf Emmys und einen Golden Globe.

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William Shatner gab in "Boston Legal" den Anwalt Foto: Derek Storm / Everett Collection / picturedesk.com

9. Young Sheldon

Der Spin-off von "Big Bang Theory" zeigt den gleichsam genialen wie eigenwilligen Sheldon Cooper in seiner Kindheit. Die Serie startete 2017, heuer verlängerte CBS die Serie aufgrund großer Erfolge bereits um eine Staffel.

10. Melrose Place

In den 90er-Jahren führte kein Weg an "Beverly Hills 90210" vorbei. Das Genre der Seifenoper wurde  durch diese Serie neu definiert. "Beverly Hills 90210" war ein voller Erfolg, richtete sich aber eher an ein junges Publikum. Bereits nach zwei Jahren kamen die Macher so auf die Idee, mit "Melrose Place" einen erwachseneren Ableger zu schaffen. "Melrose Place" lief schließlich von 1992 bis 1999.

Melrose Place selbst erzeugte aber wiederum zwei Spin-offs, die Serie "Melrose Place 2009", die aufgrund geringer Einschaltquoten nur von 2009 bis 2010 lief und die Serie "Models Inc.", die Mitte der Neunziger in 29 Episoden ausgestrahlt wurde. Hauptdarstellerin dieser Serie ist die Mutter von Amanda, die in "Melrose Place" die eiskalte Karrierefrau mimt.

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Heather Locklear spielte in "Melrose Place" die Karrierefrau Amanda Foto: Hubert Boesl/dpa/picturedesk.com