Yamaha YZF-R1: Valentino Rossi lässt grüßen!

200 PS und jede Menge Elektronik! Yamaha hat sein Superbike YZF-R1 rundum erneuert. "Kein Bauteil sollte übernommen werden", erklärte der japanische Motorradersteller das Entwicklungsziel.

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Yamaha YZF-R1: Mehr denn je auf Rennsport getrimmt Foto: APA (dpa/gms/Yamaha)

Die Sportmaschine wiegt laut Yamaha unter anderem dank des kompakten Rahmens und Kraftstofftanks aus Aluminium sowie dem Heck und den Felgen aus Magnesium fahrbereit gerade einmal 199 Kilogramm. Der neuentwickelte Vierzylinder-Reihenmotor mit 998 Kubikzentimetern Hubraum kommt auf üppige 147 kW/200 PS. Viele Teile des Triebwerks und auch am Fahrwerk stammen direkt aus dem Rennsport.

Ideal für die Rennstrecke

Um den Zweirad-Boliden besser beherrschbar zu machen, setzt Yamaha auf jede Menge Elektronik: Die Traktionskontrolle soll auch beim Beschleunigen in Schräglage verhindern, dass das Hinterrad wegrutscht. Ein Launch-Control-System ermöglicht kontrollierte Vollgas-Starts. Ein Schaltassistent erlaubt den Gangwechsel ohne Kupplungseinsatz. Diese und weitere Assistenzsysteme sind vor allem für den Einsatz auf der Rennstrecke gedacht. Dazu passt, dass die neue YZF-R1 auch optisch den MotoGP-Werksmaschinen näherkommt als ihre Vorgängerin.

Schlank und wendig

Die LED-Scheinwerfer sind seitlich in der Frontverkleidung versteckt und die Blinker in den Rückspiegeln, wodurch der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine reine Rennmaschine ohne Straßenzulassung. Insgesamt ist das Motorrad sehr schlank und der Radstand mit 1,40 Meter extrem kurz.

Ab März im Handel

Ab März 2015 wird die neue YZF-R1 in den Farben Blau und Weiß-Rot bei den Händlern stehen, kündigte Yamaha an, nannte aber noch keine Preise. Parallel wird es die Maschine auch als limitierte YZF-R1M geben, die technisch noch etwas mehr auf den reinen Rennsporteinsatz zugeschnitten ist.

Der nächste Yamaha-Händler in eurer Umgebung:

www.yamaha-motor.eu

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