X-tra dry: BMW X3

Wer guten Sekt will, der kauft extra dry – wer ein gutes SUV will, der kauft X3. Die neueste Ausgabe des Bestsellers schielt optisch ein wenig in Richtung großen Bruder X5. Die echten Neuerungen, und die wahren Werte, offenbart der Neue vor allem in Inneren.

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Außen deutlich gewachsen und innen edler: Der neue X3. Foto: Hersteller
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Außen deutlich gewachsen und innen edler: Der neue X3. Foto: Hersteller
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Außen deutlich gewachsen und innen edler: Der neue X3. Foto: Hersteller
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Außen deutlich gewachsen und innen edler: Der neue X3. Foto: Hersteller

Zwischen F25 und G01 – so die internen Werksmarken bei BMW – scheint sich auf den ersten Blick nicht viel verändert zu haben. Was wenig verwundert. Der X3 ist ein echter Bestseller, und wie es sich bei solchen Modellen gehört, sind die Designer dazu angehalten, möglichst behutsam den Zeichenstift anzusetzen. Und dennoch fällt gleich ein wenig mehr „Mächtigkeit“ auf. Sieben Zentimeter ist der G01 länger, 1,5 Zentimeter breiter und ebenso höher. Der Radstand wächst um weitere 5 Zentimeter im Vergleich zum Vorgänger. Dazu gibt es nun serienmäßig 18 Zöller, was ihn wuchtiger erscheinen lässt, und dieses „Extra“ an Größe zieht sich bei der Front durch. Vor allem die riesigen „Nieren“ fallen auf, das sieht nicht nur richtig bullig aus, es hilft auch den Luftwiderstand zu senken. So kann BMWs Mittelklasse-SUV mit cw-Werten wie der Kleinste – der X1 – aufwarten. Auch das Heck hat eine Neuerung zu bieten – egal für welche Variante Sie sich auch entscheiden, Sie fahren künftig immer mit sportlichen Doppelendrohren.

 

„Offroad“, „Sport“ oder „Luxus“? Drei Ausstattungslinien lassen keine Wünsche offen.

Was außen wie ein behutsames Facelift aussieht, zeigt innen seine wahre Revolution. Hier blieb fast kein Stein am anderen. Der X3 wirkt innen wie ein aktueller 5er und wurde deutlich aufgewertet. Am Auffälligsten: Das riesige 10,2 Zoll Display und die digitalen Anzeigen. Dieses ermöglicht sogar Gestensteuerung. Die Streckbank – sprich die sieben Zentimeter von Außen tun dem X3 auch innen gut. Man sitzt – egal wo – stets bequem. Selbst Sitzriesen müssen sich nicht vor klaustrophobischen Attacken fürchten, und halten selbst lange Reisen mühelos durch. Auch weil bei der Überarbeitung viel Wert auf Fahrdynamik und -komfort gelegt wurde. Wie komfortabel bzw. sportlich man unterwegs sein will, ist eine Frage der Kundenentscheidung: Der X3 lässt sich mit drei Designlinien in „Offroad“, „Sport“ und „Luxus“ nach Lust und Laune adaptieren. So oder so: X3-Fahrer haben es künftig sehr komfortabel, denn der „Neue“ ermöglicht bereits teilautonomes Fahren. Das macht eine wahre Phalanx an Assistenten möglich. Bleiben nur mehr die Motorisierungen, und die haben teilweise mächtig Dampf unter der Haube, wie der X3 M40i, der mit seinen 360PS in sensationellen 4,8 Sekunden auf 100 sprintet. Wem das zu viel des Guten ist, der kann im Basismodell xDrive20i ab 184 PS in die „G01“-Klasse einsteigen. Der xDrive20d Diesel leistet 190PS, der xDrive30i Benziner 252PS, und der xDrive30d bringt 265PS auf die Straße.

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