Welcher Motor schlummert in diesem Luxus-SUV von Bentley?

Dass Bentley die vertrauten Wege verlässt und sich mit einem Luxus-SUV auf neues Terrain wagt, ist kein Geheimnis mehr. Zurzeit wird der Geländegänger fleißig erprobt, denn schon 2016 soll er in Serie gehen!

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Dieses erste Bild hat Bentley bereits veröffentlicht Foto: Bentley

Dass Bentley die vertrauten Wege verlässt und sich mit einem Luxus-SUV auf neues Terrain wagt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Bereits im März 2012 hatten die Briten auf dem Genfer Autosalon eine entsprechende Studie namens "EXP 9 F" vorgestellt. Auf den Markt kommt das SUV im Jahr 2016. Bereits jetzt macht der Hersteller auf der Website newbentley.com auf den großen Wagen neugierig, allerdings ohne Fakten zu verraten.

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Vom Serienmodell will der Hersteller 3.000 Exemplare pro Jahr verkaufen Foto: AutoNews

2017 kommt ein Plug-in-Hybrid

Ein erstes offizielles Bild zeigt das Auto nur von vorn, allerdings mit den vertrauten Bentley-Gesichtszügen. Dazu gehören nicht nur vier Scheinwerfer-Augen, sondern auch ein großer Wabengrill. Welche Motoren sich dahinter verbergen werden, wurde noch nicht mitgeteilt. Bentley hat aber für 2017 ein Plug-in-Hybrid-Modell angekündigt. Im Volkswagen-Konzern, zu dem die britische Nobelmarke gehört, arbeitet ein solcher Antrieb bereits im Porsche Cayenne - er setzt sich aus einem 333 PS starken Otto-V6 und einem 95-PS-Elektromotor zusammen.

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Charakteristisch für Bentley ist der große Wabengrill Foto: AutoNews

Gesicht ähnelt dem Continental GT

Der Erlkönig verrät, dass sich das SUV optisch nicht wesentlich von dem Concept Car aus dem Jahr 2012 entfernen wird. Auffällig sind vor allem die ausgestellten Flanken am Heck, die an die aktuellen Continental GT und GTC erinnern. Auch das erwähnte Vier-Augen-Gesicht ähnelt mehr den Conti-Serienmodellen, als dem der Studie. Das SUV wird die vierte Modellreihe der Marke darstellen - neben Continental GT/GTC, Flying Spur und Mulsanne. Gut 3.000 SUVs will das Unternehmen pro Jahr absetzen - dafür muss der Große perfekt werden. Schließlich lauert die Konkurrenz nicht nur in Form von Range Rover und Cayenne, sondern auch in kommenden Modellen wie dem Lamborghini Urus, mit dem sich der Bentley die Plattform teilt.

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Die Rückleuchten werden in natura vermutlich kleiner, als diese Abklebungen hier andeuten sollen Foto: AutoNews

Über 200.000 Euro?

Über den Preis des feinen Engländers lässt sich nur spekulieren. Der günstigste Bentley ist derzeit der Continental GT V8 für etwa 170.000 Euro, der teuerste der Mulsanne für knapp 296.000 Euro. Das SUV dürfte die 200.000-Euro-Marke also locker knacken.

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