Weekend Kurztest: Das neue MINI Cabrio – erste Ausfahrt

Das neue MINI Cabrio ist erwachsen. Die Knutschkugeloptik ist zwar die alte, aber das Auto ist größer geworden.

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MINI Cooper S Cabrio Foto: weekend/WernerChristl
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MINI Cooper S Cabrio Foto: weekend/WernerChristl
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MINI Cooper S Cabrio Foto: weekend/WernerChristl
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MINI Cooper S Cabrio Foto: weekend/WernerChristl
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MINI Cooper S Cabrio Foto: weekend/WernerChristl
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MINI Cooper S Cabrio Foto: weekend/WernerChristl
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MINI Cooper S Cabrio Foto: weekend/WernerChristl
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MINI Cooper S Cabrio Foto: weekend/WernerChristl

Unser erster Kontakt mit dem neuen Cabrio war ein kalter. Am Fuschlsee bei 10 Zentimeter Neuschnee ein Cabrio zu testen ist doch etwas außergewöhnlich. Andererseits kann man so gleich die Heizung und das Fahren mit geschlossenem Verdeck probieren. Und da zeigt sich gleich eines: Der MINI ist eben auch zu Frühlingsbeginn wintertauglich! Was ist aber neu am MINI Cabrio. Gegenüber dem Vorgängermodell hat der deutsche Brite in der Länge um 98 Millimeter zugelegt. Auch in der Breite sind 44 Millimeter dazugekommen. Dadurch ist auch der Radstand um 28 Millimeter gewachsen. Nur in der Höhe hat sich im Grunde nichts verändert (+1 mm). Rein optisch wirkt das Cabrio nun geduckter und sportlicher. Im Innenraum haben dadurch vor allem die Heckpassagiere mehr Platz. Ansonsten gibt es äußerlich nur kleine Retuschen am Blechkleid. Der MINI ist demnach ein MINI geblieben.

Dach. Das Stoffverdeck öffnet in 18 Sekunden und wurde mit einer Schiebedachfunktion ausgestattet. Ein gutes Feature, denn so kann man bei weniger guten Wetterverhältnissen auch ein bisschen frische Luft und Sonne schnappen. Lustig auch die in das Verdeck eingearbeitete britische Flagge, die ab sofort auf Wunsch auf dem Stoffdach „weht“. Und dann hätten wir noch die neuen Überrollbügel, welche eigentlich keine Bügel mehr sind, sondern eher „Pfosten“. Bei einem Überschlag werden eine Art Stahlträger in Bruchteilen einer Sekunde ausgefahren und schützen dadurch die Insassen. Bis 30 km/h öffnet das Verdeckt automatisch auf Knopfdruck. Zudem hat da jemand mitgedacht, denn die Sicht nach hinten, bei geöffnetem Verdeck, ist nun ein Stück besser geworden. Innen. Das Kofferraumvolumen haben die MINI-Leute um 25 Prozent auf 215 Liter gesteigert. Bei offenem Verdeck sind es 160 Liter, die zur Verfügung stehen. Insgesamt hat das neue MINI Cabrio auch Innen eine Aufwertung erfahren. Der Kleine wirkt an allen Ecken und Enden im Cockpit hochwertiger als das alte Modell.

Spaß. Der Fahrspaß hat sich nicht verändert. Wer einen MINI in die Hand gedrückt bekommt, findet eine knackige Schaltung und viel Go-Kart-Feeling. An der Verwindungssteifigkeit haben die Techniker gut gearbeitet. Mit an Bord wieder die MINI Driving Modes – über ein Knöpfchen im Bereich der Schaltung kann zwischen „MID“, „SPORT“ und “GREEN“ gewählt werden. Motorisch stehen drei Benziner und zwei Diesel zur Verfügung. Uns gefiel das MINI Cooper S Cabrio am besten. Der Zweiliter-Ottomotor mit 192 PS macht wirklich viel Spaß.

Fazit. Das neue MINI Cabrio ist praktischer geworden. Zwei Fondpassagiere können nun ohne Probleme weiter als bis zum nächsten Supermarkt mitfahren. Das Plus von 10 Zentimetern wirkt sich auf die Alltagstauglichkeit sehr gut aus, ohne aus dem MINI einen MAXI zu machen.

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