Was am neuen Mini Clubman deutlich besser ist

Nenn ihn bloß nicht Kombi: Auch bei der Neuauflage des Clubman vermeidet Mini das böse K-Wort. Dabei hat der Wagen jetzt nicht nur richtige Fondtüren, sondern auch echtes Transporttalent. Und das ist noch lange nicht alles.

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Deutlich gewachsen rollt der neue Mini Clubman an den Start Foto: Mini
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Markanteste Änderung sind die vollwertigen Fondtüren Foto: Mini
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Gegenüber dem Vorgänger wurde der neue Mini Clubman gut 30 Zentimeter länger Foto: Mini
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Ziemlich markant: Horizontal angeordnete Rückleuchten Foto: Mini
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Die Frontansicht ist bereits von den neuen Mini-Modellen seit 2013 bekannt Foto: Mini
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Unverändert gibt es am Heck eine Öffnung mit zwei Türen Foto: Mini
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Innen fällt der recht wuchtige Mitteltunnel auf Foto: Mini
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Optional ist ein Head-up-Display erhältlich Foto: Mini
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Auffällig sind auch die trapezförmigen Lüftungsdüsen Foto: Mini
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Für das hochwertige Gestühl müssen einige Euros investiert werden Foto: Mini
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Inwiefern nun die Fondpassagiere menschenwürdig unterkommen, muss ein Test klären Foto: Mini
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Komfort gegen Aufpreis: Auf Knopfdruck öffnen die Hecktüren Foto: Mini
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Im Normalzustand passen 360 Liter ins Heck des neuen Clubman Foto: Mini
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Unter dem Ladeboden befindet sich ein großes Ablagefach Foto: Mini
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Ein optionales Glasdach lässt mehr Licht ins Auto Foto: Mini
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Typisch Mini sind Spielereien wie diese Foto: Mini
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Das Motorenangebot besteht aus Drei- und Vierzylindern Foto: Mini
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Um die "Air Curtains" an den vorderen Radhäusern zu erkennen, muss man genau hinsehen Foto: Mini
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In der Dachfinne befindet sich die Statusleuchte der Alarmanlage Foto: Mini
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Auf dem Heck prangt prominent der Modellname Foto: Mini
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Zwischen dem dreitürigen Mini und dem Clubman liegt über ein halber Meter Foto: Mini
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Als seriennahe Studie konnte der Clubman schon 2014 bewundert werden Foto: Mini
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Vom historischen Clubman bis heute: Drei Generationen im Vergleich Foto: Mini
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Zwischen dem ersten Mini Kombi (links) und dem neuen Clubman liegen in der Länge fast ein Meter Foto: Mini
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Ende Oktober 2015 kommt der Mini Clubman auf den Markt Foto: Mini

Grundlage ist die vom Mini Fünftürer und BMW 2er Active Tourer bekannte Frontantriebsplattform mit 2,67 Meter Radstand. Schon hier beträgt das Plus zwölf Zentimeter. Noch heftiger wird es bei den anderen Abmessungen. Die Länge wächst um fast 30 Zentimeter auf jetzt 4,25 Meter, während der Clubman in der Breite zwölf Zentimeter auf jetzt 1,80 Meter zulegt. Nur die Höhe ist lediglich um einen Hauch angestiegen. Der Grund für die Streckung des Clubman erkennt man sofort auf den ersten Blick: Endlich gibt es richtige hintere Türen. Am Heck bleibt es bei den seitlich öffnenden "Split Doors", in die nun horizontale Leuchten eingearbeitet wurden. Die "Split Doors" öffnen sich übrigens gegen Aufpreis elektrisch. Ohne Gags geht es natürlich bei Mini nicht. In der Dachfinne befindet sich die rote Statuslampe der Alarmanlage.

Darf es etwas mehr sein?

Zwar vermeiden die Verantwortlichen bei Mini immer noch das böse K-Wort, aber angesichts der Abmessungen kann der neue Clubman natürlich beim Kofferraum punkten. Hier gehen nun 360 bis 1.250 Liter Gepäck hinein, beim Maximalwert ein Plus von über 300 Liter. Optional ist die Lehne der Rückbank im Verhältnis 40:20:40 umlegbar. Apropos Optionen: Ein Head-up-Display, ein Parkassistent, LED-Scheinwerfer, ein adaptiver Tempomat oder die Verkehrszeichenerkennung lauern auf den Geldbeutel. Damit nicht genug: Auch ein Sportfahrwerk, adaptive Dämpfer und diverse Fahrmodi füllen die Aufpreisliste, von optischen Gimmicks ganz zu schweigen. Erstmals bei Mini gibt es auf Wunsch einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion. Je nach Motorisierung verbaut Mini ab Werk Alufelgen im Format 16 oder 17 Zoll, im Preis inklusive sind auch eine Klimaanlage, ein USB-Radio mit Bluetooth-Einrichtung sowie ein Licht- und Regensensor.

Start Ende Oktober 2015

Vorläufiger Einstiegsmotor des Mini Clubman ist der bekannte 1,5-Liter-Benziner mit drei Zylindern und 136 PS im Cooper. Er bietet maximal 230 Newtonmeter Drehmoment, beschleunigt in 9,1 Sekunden auf 100 km/h und läuft 205 Spitze. Wer mehr Otto-Power möchte, kann zum Zweiliter-Vierzylinder mit 192 PS des Cooper S greifen. Seine Eckdaten: 300 Newtonmeter, 7,2 Sekunden auf 100 km/h, 228 km/h Höchstgeschwindigkeit. Eine Premiere ist der 150 PS starke Zweiliter-Diesel des Cooper D Clubman. Er stellt 330 Newtonmeter Drehmoment bereit, knackt in 8,6 Sekunden die Tempo-100-Marke und erreicht 212 km/h. Und noch ein Debüt: Während der Dreizylinder auch als Automatik-Variante stets mit sechs Gängen auskommen muss, ist für die beiden Vierzylinder eine Achtgang-Automatik erhältlich. Auf den Markt kommt der neue Mini Clubman am 31. Oktober 2015. Die Preise starten bei mindestens 24.000 Euro für den Cooper.

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