VW Passat GTE: Vom Spar- zum Spaßauto per Knopfdruck

Der VW Passat GTE verbindet Fahrspaß mit Sparspaß. Der Plug-In-Hybrid liefert 218 PS Gesamtleistung. Wenn der Strom für den Elektromotor ausgeht, bleiben immerhin noch 158 PS für zügiges Vorankommen.

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Die Kombination ais Benzinmotor und E-Antrieb macht den GTE zum Sparwunder. Foto: Hersteller

VW und Diesel – da war doch was? Volkswagen hat aus dem Abgasskandal gelernt und setzt nun auch auf die Kombi von Benzin- mit E-Motor. Eine Modelloffensive mit Plug-In-Hybriden läuft gerade vom Stapel. Seit einiger Zeit auch der Passat namens GTE. Bisher waren Passat-Benziner fast schon so exklusiv wie ein Ableger von Schwestermarke Bentley. Nun will der 1,4 Liter Benziner, der mit Turbounterstützung 158 PS liefert, aber in Kombination mit einem 115 PS starken Elektromotor ordentlich Dampf machen – und dabei sparen helfen. 1,6 Liter Verbrauch rechnet Volkswagen im Idealbetrieb vor, ein wahrlich respektabler Wert, der sich im Alltag aber nur bei voller Akkuladung erreichen lässt. Dennoch bleibt der Passat GTE ein echter Sparmeister, auch beim CO2-Ausstoß: 37 Gramm pro Kilometer ist äußerst respektabel.

 

Der GTE-Knopf hat es in sich.

Um aus dem Spar- einen Spaß-Passat zu machen, ist bloß ein Knopfdruck nötig: Der GTE-Button in der Mittelkonsole setzt ungeahnte Kräfte frei. Dabei werden die beiden Motoren zusammengelegt und liefern so eine Spitzenpower von 218 PS bei 400 Newtonmeter ab, die für immerhin 222 km/h reichen. Allerdings nur solange der Wagen unter „Spannung“ steht. In drei bis vier Stunden soll die Batterie wieder voll geladen sein.

 

1,7 Tonnen fallen bei dem Verbrauch nichts in Gewicht.

Im Innenraum unterstreicht der Passat seinen Premiumanspruch, nur der Kofferraum musste dem Elektroantrieb Tribut zollen. Die Batterien benötigen Platz – und diese nehmen so gut 180 Liter Volumen weg. Doch das Gepäckabteil bei einem Passat war und  ist immer noch Spitze, also fällt das nicht weiter ins Gewicht. Apropos Gewicht: Wie bei jeden Plug-In-Hybrid steigt das Gewicht durch die schweren Batterien. Der Passat bringt dadurch nun 1,7 Tonnen auf die Waage, bei diesen Verbrauchswerten fällt das aber im wahrsten Sinne des Wortes nichts ins Gewicht. 

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