Twin-Turbo – Triple Victory: Peugeot 3008 DKR

Die Rallye Dakar hat nur mehr ihren Namen vom Wüstenklassiker in Nordafrika. Mittlerweile führt die Strecke durch Südamerika. Was bleibt war auch heuer die Dominanz von französischen Fahrern in französischen Autos.

04_Dakar.jpg
Deifachtriumphator: Der Peugeot 3008 DKR. Foto: Hersteller
01_Dakar_0.jpg
Deifachtriumphator: Der Peugeot 3008 DKR. Foto: Hersteller
02_Dakar_0.jpg
Deifachtriumphator: Der Peugeot 3008 DKR. Foto: Hersteller
03_Dakar_0.jpg
Deifachtriumphator: Der Peugeot 3008 DKR. Foto: Hersteller

Teté a Teté , wie der Franzose sagt – also Kopf an Kopf – so lässt sich die diesjährige Rallye Dakar charakterisieren. Die beiden Franzosen Stephane Peterhansel und der Rallyegroßmeister Sebastien Loeb lieferten sich bis zum Finale einen offenen Kampf. Schlussendlich konnte sich „Mr. Dakar“ Peterhansel durchsetzen. Die beiden französischen Fahrer setzten auch auf französische Autos. Sie lieferten sich mit dem Peugeot 3008 DKR ein erbittertes Rennen. Peterhansel ist mit 13 Siegen bei der wohl härtesten Rallye der Welt nun alleiniger Spitzenreiter unter den Siegespiloten. Sechsmal davon konnte er die Dakar auf zwei Rädern für sich entscheiden. Für Peugeot ist die Dakar 2017 durch den dritten Platz von Cyril Despres zu einem echten Triumphzug geworden.

 

Mit Heckantrieb und Twin-Turbo Diesel zum Dreifachsieg.

Die Zuverlässigkeit des Rallye-Boliden stand neben den exzellenten Fahrern besonders im Fokus. Alleine bei den 10.000 Kilometern durch Argentinien, Bolivien und Paraguay bei der noch immer Dakar genannten Rallye durch Sand, Schotter, Berg- und Wüstenpassagen, geht es vor allem darum, so wenig Zeit wie möglich mit der Wartung zu vergeuden. Das Peugeot-Team hat das in Perfektion vorgelebt. Alle drei eingesetzten Peugeot 3008 DKR kamen ohne größere technische Probleme oder Blessuren ins Ziel. Rein optisch hat die Dakar-Version scheinbar kaum etwas mit einem Serien-3008er gemeinsam und dennoch gab es zahlreiche Anleihen aus dem Alltags-3008. Der 3,0 V6 Twin-Turbo-Diesel mit 340PS ist hingegen alles andere als Serie, ebenso wie das Heckantriebskonzept. Mit Diesel und Heckantrieb scheint man aber auf die richtigen Pferdestärken gesetzt zu haben.

Mehr zum Thema: