Speed-Dating mit Cosworth! 385 PS für Toyota GT86 und Subaru BRZ

Cosworth, der bekannte britische Hersteller von Rennmotoren, bastelt jetzt an Leistungssteigerungen. Damit erreichen die günstigen Roadster von Toyota und Subaru das Niveau eines Jaguar F-Type S Cabrio.

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Auch der Scion FR-S kann modifiziert werden, er wird aber hierzulande nicht angeboten Foto: Cosworth

Den britischen Motorenhersteller Cosworth kennen vor allem Motorsport-Freunde. Nun stellt die Firma Leistungssteigerungen für den FA20-Motor der drei baugleichen Modelle Subaru BRZ, Toyota GT86 und Scion FR-S vor - wobei der Letzte in Europa nicht angeboten wird. Das Besondere: Jede Stufe basiert auf den Komponenten der vorausgehenden. So kann der Käufer sein Auto bei Bedarf auch schrittweise aufrüsten.

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Der Toyota GT86 ist in der Serienversion ab 30.450 Euro zu haben Foto: Cosworth

Aufeinander aufbauende Komponenten

Das Basispaket enthält einen Edelstahl-Sportauspuff, ein Kalibrierkit, einen Hochleistungs-Luftfilter, eine angepasste Kühlung sowie zwei Cosworth-Plaketten, von denen eine mit der Produktionsnummer versehen wird. Auch hier gibt es wieder aufeinander aufbauende Lösungen. Der Auspuff alleine hebt die Leistung von den serienmäßigen 200 auf 223 PS an. Mit einer optional verfügbaren Frontpipe werden daraus 228 PS, und mit einem schwarzen, thermisch beschichteten 4-2-1-Fächerkrümmer erhöht sich der Wert auf 233 PS. Weitere Pakete, die erst später vorgestellt werden, heben die Leistung auf 330 beziehungsweise 385 PS. Damit zieht der rund 30.000 Euro erhältliche Volksroadster leistungsmäßig fast mit dem Jaguar F-Type S Cabrio für 85.500 Euro gleich. Was das Tuning kostet, gab Cosworth noch nicht bekannt.

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Auch blaue Details und Beklebungen scheinen geplant zu sein Foto: Cosworth

Costin und Duckworth ergab Cosworth

Cosworth wurde 1958 von Mike Costin und Keith Duckworth gegründet. Aus den kombinierten Nachnamen ergab sich der Firmenname. Die Firma stattete zahllose Rennwagen mit Motoren aus. Aber auch sportliche Ford-Modelle trugen den Namen Cosworth in der Modellbezeichnung, so etwa der Sierra RS Cosworth aus den 80er- und 90er-Jahren. Heute arbeitet Cosworth nicht mehr nur mit der Auto-Industrie, sondern auch mit Luftfahrt- und Verteidigungskonzernen zusammen.

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