Tschechische Luftwaffe: Skoda Kodiaq RS

Praktisch, preiswert, gute Verarbeitung: Dem kühlen Rechner fallen unzählige Argumente für einen Skoda ein, und die linke – rationale Gehirnhälfte – hat ihre Freude. Doch der neue Kodiaq RS lässt auch die rechte (für die Emotion verantwortliche) Hälfte vor Freude hüpfen. Also hüpfen wir mal rein ins tschechische Vergnügen.

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Scharfer Tscheche: Der Skoda Kodiaq RS ist der erste Skoda mit 20-Zöllern - passt zu den 240 Pferdchen. Foto: Hersteller
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Scharfer Tscheche: Der Skoda Kodiaq RS ist der erste Skoda mit 20-Zöllern - passt zu den 240 Pferdchen. Foto: Hersteller
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Scharfer Tscheche: Der Skoda Kodiaq RS ist der erste Skoda mit 20-Zöllern - passt zu den 240 Pferdchen. Foto: Hersteller
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Scharfer Tscheche: Der Skoda Kodiaq RS ist der erste Skoda mit 20-Zöllern - passt zu den 240 Pferdchen. Foto: Hersteller
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Scharfer Tscheche: Der Skoda Kodiaq RS ist der erste Skoda mit 20-Zöllern - passt zu den 240 Pferdchen. Foto: Hersteller

Mlada Bolesav, zu deutsch Jungbunzlau, kann man als durchaus beschaulichen Ort bezeichnen. 44.000 Einwohner wohnen in der tschechischen Kleinstadt und doch bietet der Ort mehr als eine Burg die auf Boleslav II zurückgeht. Zwei Drittel der erwerbstätigen Einwohner der Stadt arbeiten für Skoda. Und seit einiger Zeit hört man aus den Werkshallen ein aggressives Röhren, als würde sich Walter Röhrl persönlich zum Hirschen machen. Ein Röhren, das bis nach Paris dröhnt, denn dort feierte der Skoda Kodiaq RS seine Weltpremiere. Dass das SUV in seiner „Zivilversion“ zum Besteller werden würde, dazu brauchte man kein Prophet sein, das es aber nun zum wahren „Renner“ mutiert, ist dennoch überraschend. 240PS feuern den Kodiaq RS an. Der Biturbomotor entstammt dem Schwesternmodell VW Tiguan und da dieser in 6.5 Sekunden auf 100 spurtet, wird das wohl vom Tschechen zu erwarten sein.

 

Weltrekord auf der Nordschleife für ein 7-Sitzer SUV.

Doch vielleicht ist sogar mehr drin, denn wie Skoda bekannt gab, stellte Sabine Schmitz mit dem Kodiaq auf der Nürburgring-Nordschleife einen neuen Rundenrekord für siebensitziges SUVs auf. Der Skoda zog die Runde in 9:29,84 Minuten – kein Fake! Ein wenig Fake hingegen ist der Sound, der stammt aus einem Generator, der den Fahrer je nach Modus akustische „Unterstützung“ gibt. Von außen ist der scharfe Tscheche durch diverse Designelemente, wie neue Schürzen vorne und hinten, sowie unübersehbaren 20-Zöllern, von seinen „zivilen“ Familienmitgliedern zu unterscheiden. Damit ist er der erste Skoda seit der Gründung 1895 der mit solch fetten Walzen unterwegs ist. Boleslav II wäre stolz auf ihn. 

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