Toyota Camatte Vision: Lernauto für Kinder

Der japanische Nachwuchs verliert zunehmend die Lust am Auto. Konzerne wie Toyota müssen handeln. Das Ergebnis ist ein lustiges Lernauto namens Camatte.

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Der neue Toyota Camatte Hajime ist als Lernauto für Kinder gedacht Foto: Toyota
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Vorne nimmt der Nachwuchs Platz, dahinter die Eltern Foto: Toyota
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Dank austauschbarer Karosserieelemente sind unzählige Variationen möglich, etwa eine Ambulanz Foto: Toyota
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Oder wie wäre es mit einem violetten (!) Feuerwehrauto? Foto: Toyota
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Ziemlich abgefahren ist auch diese Würstchenbude Foto: Toyota
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Auf Polizei-Optik stehen kleine Jungs immer Foto: Toyota
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Auf diesem Stand wurde der Camatte Hajime gezeigt Foto: Toyota
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Schon 2012 zeigte Toyota das erste Camatte-Modell Foto: Toyota
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Gut zu sehen sind die Schrauben der Karosserieelemente Foto: Toyota
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So sieht das "gestrippte" Fahrzeug aus Foto: Toyota
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Diese Variation lässt das Fahrzeug sportlicher erscheinen Foto: Toyota
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Den Antrieb übernimmt ein Elektromotor Foto: Toyota
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Ein stabiles Gerüst trägt die Anbauten Foto: Toyota
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Diese Ansicht erinnert an einen Ikea-Bausatz Foto: Toyota
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Mit festen Dach rollt diese Version vor Foto: Toyota
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Gut zu erkennen sind die bunten Schnellverschlüsse für die wichtigen Teile Foto: Toyota
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Hier klappt der Dachbereich nach oben weg Foto: Toyota
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Das hier gezeigte Modell macht einen militärisch-zweckmäßigen Eindruck Foto: Toyota

Wie bringt man seinen Kindern das Autofahren bei? Gar nicht, werden die einen sagen, während die anderen vielleicht ein Kart vorschlagen. In Japan verfolgt Toyota einen ganz anderen Ansatz: In den Camatte-Modellen sollen Kinder und Eltern gemeinsam an der Lust aufs Auto arbeiten. Bereits Mitte 2012 zeigte Toyota die ersten dieser Winz-Mobile, auf der aktuellen Tokyo Toy Show wurden weitere Fahrzeuge vorgestellt.

Jugend forscht

Die Verquickung von Spielzeug und Auto betreibt Toyota natürlich nicht aus reinem Spaß an der Freude. In Japan verlieren die jungen Menschen zunehmend die Lust am Auto. Aus Kostengründen werden immer weniger Führerscheine gemacht, in den Großstädten kommt die Platzfrage hinzu, zumal man dort mit U-Bahn und Co. besser ans Ziel kommt. Lediglich im Videospiel wird noch tüchtig Gas gegeben. Mit den Camatte-Modellen will Toyota die potenziellen Autokunden von morgen hinters Lenkrad bringt. Wie das geht, zeigt der "Hajime" im Jeep-Stil, seines Zeichens das sechste reelle Mitglied der Camatte-Familie.

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Diese Variation lässt das Fahrzeug sportlicher erscheinen Foto: Toyota

Kurz-Ware

Der Hajime ist 3,02 Meter lang, 1,32 Meter breit und 1,24 Meter hoch. Der Radstand beträgt 1,80 Meter, den Antrieb übernimmt ein Elektromotor. Platz ist im Mikro-Toyota für drei Personen: Zentral sitzt der junge Fahrer, links und rechts dahinter nehmen die Eltern Platz. Sowohl die Pedale als auch der Fahrersitz sind verstellbar. Eine weitere Besonderheit sind die austauschbaren Karosserieteile.

Auf virtueller Tour

Leider kann der Hajime auf der Messe nicht gefahren werden, doch Toyota hält eine Lösung dafür bereit. Über eine Augmented-Reality-App auf dem Tablet-PC wird ein Foto der Familie geschossen. Diese kann sich nun in diverse virtuelle Fahrzeuge montieren lassen, etwa eine pinke (!) Würstchenbude, ein violettes Feuerwehrauto oder ein Polizeiauto. Insgesamt stehen 13 Karosserieaufbauten und zwölf Farben zur Auswahl bereit.

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