Testfahrt im neuen Golf VIII: Ein Touch von Zukunft

Der Golf VIII ist außen konservativ und innen futuristisch. Er muss liefern! Ob er das schafft, klären wir bei ersten Testfahrten

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Foto: Hersteller
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Foto: Weekend Magazin/Lukas Steinberger-Weiß
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Im Jahr 1974 wird der Mythos geboren. Der Golf I muss als Nachfolger des Käfer ein schweres Erbe antreten. Erledigt dies aber mit Bravour. Vor allem in Österreich: Hierzulande ist er seit 1978 jedes Jahr das meistverkaufte Auto der Republik. Und jetzt? 2019 sind bisher auf einmal die Konzernbrüder Octavia und Polo vorne. Der „Achter“ muss den verlorenen Boden gut machen.

Evolution. Das Außendesign ist wenig verändert. Man erkennt den „Achter“ sofort als Golf. Die vorderen Scheinwerfer sind flacher, aber Länge und Radstand sind gleich. In positiver Weise gilt das auch für die Fahrleistungen. Man steigt ein und fährt einfach – Golf eben. Motorisch stehen am Anfang ein TSI (90 PS), ein e-TSI Mildhybrid (150 PS) und ein TDI (150 PS) zur Verfügung. Entweder manu­ell oder mit DSG-Automatik.

Revolution. Im Innenraum ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Auf zwei riesigen Bildschirmen toucht man sich durch den Golf. Knöpfe gibt es nur noch in homöopathischen Dosen – alles andere ist Touch (u. a. Lautstärke, Klimaanlage, Licht). Ob das gefällt, wird sich zeigen, denn es ändert das Benutzerverhalten radikal. Auch die Menüführung des neuen vernetzten Infotainmentsystems bedarf einer ausführlichen Beschäftigung. Sitzkomfort und Platzverhältnisse sind wieder mehr als ordentlich.

Fazit. Der neue Golf 8 wird sicher ein Erfolgsmodell. Fahrleistungen und Motorisierungen passen. Ob es gegen den ebenso neuen Octavia reicht, wird das Jahr 2020 zeigen. Der neue Golf ist ab sofort bestellbar – die Auslieferungen beginnen 2020.

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