Test unter „Hochspannung“: Audi e-tron

Audi stellte für das Programm „Schaufenster Elektromobilität“ 120 Testfahrzeuge zur Verfügung. 1,4 Millionen Kilometer später zeigt sich, dass E-Mobilität längst praktikabel ist.

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Audi stellte eine ganze Flotte von e-tron Modellen zum Test von E-Mobilität im Alltag zur Verfügung. Foto: Hersteller

80 Audi A1 e-tron Prototypen und 40 serienmäßige Audi A3- Sportback e-tron stellte Audi für das von der deutschen Bundesregierung und Automobilindustrie initiierte Projekt „Schaufenster Elektromobilität“ zur Verfügung. Alle Fahrzeuge hatten Datenaufzeichnungsgeräte an Bord um das Nutzerverhalten der Testpersonen zu erheben. 1,4 Millionen Kilometer später ist es Zeit Bilanz zu ziehen: Und diese fällt äußerst positiv aus: Beim A1 e-tron mit Range Extender fanden die Versuchspersonen schnell Vertrauen in die Technik. 87% von ihnen legten ihre täglichen Strecken rein elektrisch zurück. Beim A3 lag dieser Wert bei 70%.

 

Einmal tanken in fünf Monaten

Damit ergab sich, dass trotz Langstreckentauglichkeit der Großteil der Testfahrer Strecken absolvierten, die im Schnitt weniger als 50 Kilometer pro Tag ausmachten, und diese Distanz rein elektrisch bewältigt werden konnte. Die Hälfte aller Fahrten war sogar kürzer als zehn Kilometer. Ein Testfahrer schaffte es sogar in fünf Monaten Testdauer und 7.700 zurückgelegten Kilometern nur ein einziges mal zu tanken. Ein weiteres Ergebnis des Großversuchs bestand in der Erkenntnis, dass der Komfort des elektrischen Tankens entscheidend für die Akzeptanz der E-Mobilität ist. Audi forciert dabei den Aufbau einer Lade-Infrastruktur und arbeitet mit Partnern an einem europaweiten öffentlichen Schnellladesystem mit Gleichstrom.

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