Test: Citroen C5 Aircross – Der fliegende Teppich?

Als Mauerblümchen würden wir den C5 Aircross nicht gerade bezeichnen. Er ist schon auffällig – allerdings ist er gerade deswegen spannend.

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Mit einer speziellen Komfortfederung knüpft der C5 Aicross an die frühere „hydropneumatische“ Federung von DS und Co. an. Foto: WERNER CHRISTL
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Citroen C5 AIRCROSS Foto: WERNER CHRISTL
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Auch das Cockpit hat einen leicht futuristischen Touch. Foto: WERNER CHRISTL
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Im Kofferraum verschwinden 580 bis 1.630 Liter! Foto: WERNER CHRISTL
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Citroen C5 AIRCROSS Foto: WERNER CHRISTL
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Citroen C5 AIRCROSS Foto: WERNER CHRISTL
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Citroen C5 AIRCROSS Foto: WERNER CHRISTL
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Citroen C5 AIRCROSS Foto: WERNER CHRISTL
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Citroen C5 AIRCROSS Foto: WERNER CHRISTL
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Citroen C5 AIRCROSS Foto: WERNER CHRISTL
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Citroen C5 AIRCROSS Foto: WERNER CHRISTL
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Foto: WERNER CHRISTL
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Foto: WERNER CHRISTL
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Foto: WERNER CHRISTL
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Foto: WERNER CHRISTL

Dezentes, braves Design sieht anders aus. Der Citroën C5 Aircross gibt sich exzentrisch und farbenfroh. Das gilt auch für das Cockpit. Ein SUV, das dort fährt, wo ein Tiguan oder Kuga unterwegs sind – nur halt weniger brav. Da hätten wir die dicke Schnauze und die in diesem Fall roten Kringel am Blechkleid. Die Lichter scheinen sich über die ganze Front zu ziehen. Auch in Sachen Fahrwerk gibt sich Citroën erfinderisch. Die Advanced-Comfort-Federung soll das SUV zu einem fliegenden Teppich machen. Nachdem wir noch nie einen fliegenden Teppich getestet haben, können wir zwar nicht sagen, ob das so ist, aber Bremsschwellen auf der Straße bügelt der Franzose extrem gut weg. Überhaupt ein außergewöhnlich komfortbetontes Fahrwerk. Nur bei zu schnellen Kurvenfahrten fühlt man sich nicht ganz so wohl. Das mag auch mit der wenig direkten Lenkung zusammenhängen. Punkto. Im Kofferraum verschwinden 580 bis 1.630 Liter! Wobei das SUV zwar wuchtig wirkt, aber nur 4,5 Meter lang ist.

Cockpit. Hier wurde wirklich hochwertig gearbeitet. Viel weicher Kunststoff und ansehnliche Materialien. Generell wirkt alles super aufgeräumt – einen Knöpfedschungel gibt es nicht. Wobei dadurch eben auch viel über den Screen im Bereich der Mittelkonsole ablaufen muss. Heißt: Alles von Klima bis Radio wird über den Bildschirm gesteuert. Zwei zusätzliche Bedienungsleisten sollen das vereinfachen. Vorbildlich sind die Assis­tenten. Sogar ein Highway-­Driver-Assist ist zu haben, der teilautonomes Fahren erlaubt. Was uns noch aufgefallen ist: Der 180-PS-Benziner passt gut zum Auto, gibt sich nur beim Beschleunigen etwas lauter. Die Automatik ist vielleicht nicht die allerschnellste, aber schaltet ruckfrei. Beim Verbrauch gibt Citroën 5,7 Liter an – im Test lagen wir bei 7,5 Litern. Zu haben ist der C5 Aircross, den es übrigens nicht mit Allradantrieb gibt, ab EUR 25.490,– als 130-PS-Benziner. Ab 27.790,– dieselt es und die 180-PS-Version kostet ab EUR 33.490,–.

Technische Daten:

Leistung: 180 PS
Verbrauch lt. Werk/im Test:  5,7/7,5 Liter

Motor: 1.997 ccm Benziner

Kofferraum: 580–1.630 Liter

0–100 km/h: 9,4 Sekunden

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