Spanische Festspiele: Seat betritt die SUV-Arena

Nun wird auch den Spaniern endlich ein SUV genehmigt. Im Jahr 2016 soll das noch namenlose Modell auf den Markt kommen, die Entwicklungsarbeit soll rund zwei Jahre dauern. Von dem Eintritt in diesen Markt verspricht sich Seat viel.

Kopie von Seat SUV
Wie könnte das künftige Seat-SUV aussehen? 2011 wurde ein erster Vorgeschmack gegeben. Foto: Seat

Mit ein Grund, dass den Spaniern ein SUV genehmigt worden ist, dürfte die positive Entwicklung der Marke sein. So wurde 2013 eine Steigerung des Fahrzeugabsatzes um 10,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht.

Wachstums-Schub

Markenchef Jürgen Stackmann sieht solch ein Fahrzeug als "wichtige Säule in der Zukunftsstrategie". Im Jahr 2016 soll das noch namenlose Modell auf den Markt kommen, die Entwicklungsarbeit soll rund zwei Jahre dauern. Sie erfolgt im spanischen Martorell, gefertigt wird der Wagen aber sehr wahrscheinlich in Tschechien. Dort könnte er mit dem nächsten Skoda Yeti vom Band laufen. Erste Hinweise auf die Technik gibt der Seat Leon, der wie das SUV auf dem modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagen-Konzerns basiert.

Baukasten-Strategie

Deshalb ist mit einem Radstand von 2,63 Meter zu rechnen, die Länge könnte sich an den 4,26 Meter des fünftürigen Leon orientieren. In dessen Kombi-Variante ST kommt ab April 2014 die Allradtechnik des VW Golf zum Einsatz. Eine Haldex-Kupplung und eine elektronische Differenzialsperre an beiden Achsen werden im Leon ST mit Dieselmotoren kombiniert. Sie leisten 105 respektive 150 PS. Auch beim Seat-SUV dürfte Allrad eher eine Option darstellen und Frontantrieb Standard sein. Mit den Studien IBX von 2011 und Tribu von 2007 hatte Seat schon vor geraumer Zeit Ideen zum Thema SUV gezeigt, die aber nicht verwirklicht wurden. Einen leichten Gelände-Touch gab es lediglich durch den 2007 erschienenen Altea Freetrack mit Höherlegung und Allradantrieb.

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