Range Rover Evoque: Bestseller kommt unters Messer

Auch vier Jahre nach seinem Debüt wirkt der beliebte Range Rover Evoque noch frisch. Was soll man da bei der obligatorischen Modellpflege machen? Die meisten Antworten verbergen sich unter dem Blech.

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Bislang fand der Range Rover Evoque über 400.000 Kunden weltweit Foto: Range Rover
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Nach vier Jahren überarbeitet Land Rover den Range Rover Evoque Foto: Range Rover
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Die Seitenansicht zeigt, dass das Evoque-Design noch immer frisch wirkt Foto: Range Rover
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Die Änderungen am Heck betreffen die Leuchten und den Dachspoiler Foto: Range Rover
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Recht markant ist der neue Frontstoßfänger Foto: Range Rover
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Hier ist der Evoque als Fünftürer zu sehen, es gibt ihn aber auch als Dreitürer Foto: Range Rover
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Auch der Fünftürer erhält künftig die Öffnungen in der Motorhaube, die bislang nur der Dreitürer hatte Foto: Range Rover
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Im Cockpit gibt es nun ein neues Infotainmentsystem Foto: Range Rover
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Ein Acht-Zoll-Touchscreen ersetzt die bisherige Lösung Foto: Range Rover
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Seit jeher ein Hingucker: Der Wählknopf im Automatik-Evoque Foto: Range Rover
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In den Türtafeln kommen höherwertigere Materialien zum Einsatz Foto: Range Rover
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Ganz neu sind die adaptiven LED-Scheinwerfer, die optional angeboten werden Foto: Range Rover
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Aus diesem Blickwinkel sind die Öffnungen in der Haube gut zu erkennen Foto: Range Rover
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Drei neu gestaltete Alufelgen stehen ab August 2015 zusätzlich zur Auswahl bereit Foto: Range Rover
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Das Innenleben der LED-Rückleuchten erinnert nun an den Range Rover Sport Foto: Range Rover
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Zwei Antennen? Eine davon soll den Mobilfunkempfang optimieren Foto: Range Rover
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Die Unterschiede zum bisherigen Evoque (kleines Bild) fallen erst auf den zweiten Blick auf Foto: Range Rover
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Am Heck sind die Unterschiede zwischen neu und alt (kleines Bild) noch schwerer auszumachen Foto: Range Rover
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Unter die Haube wandern neue Diesel aus der Ingenium-Motorenfamilie Foto: Range Rover

Als im Jahr 2011 der Range Rover Evoque auf dem Markt kam, waren viele skeptisch: Ist das Design nicht zu extravagant? Werden die Kunden so etwas mögen? Sie mochten es und zwar scharenweise. Mehr als 400.000 Evoque hat Land Rover seither verkauft, noch nie war eine Baureihe der Marke innerhalb so kurzer Zeit so erfolgreich. Tatsächlich wirkt die Optik des Evoque auch nach vier Jahren noch nicht angestaubt. Eine ebenso dankbare wie undankbare Aufgabe für die in der Branche übliche Halbzeit-Modellpflege. Radikale optische Änderungen sind nicht nötig, anderseits soll der Evoque-Kunde aber sehen, dass sich etwas getan hat.

Neues von der Front

Die Besucher des Genfer Autosalon, auf dem der geliftete Evoque erstmals zu sehen ist, sind gut beraten, zweimal hinzusehen. Neu ist der etwas stämmiger wirkende Frontstoßfänger mit schlankeren Nebellampen und einer breiteren Abschleppösenabdeckung. Für den Grill sind künftig zwei Lösungen im Angebot. Standard sind zwei horizontale Streben und ein feinmaschiges Muster, während die stärkeren Versionen eine Ausführung im Sechskant-Design mit anderem Maschengitter bekommen. Als erstes Modell von Jaguar Land Rover erhält der Evoque des Jahrgangs 2016 als Option adaptive Voll-LED-Scheinwerfer.

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Ganz neu sind die adaptiven LED-Scheinwerfer, die optional angeboten werden Foto: Range Rover

Schöner Wohnen

Innen gibt es neue Sitze mit optionaler Massagefunktion und bis zu 14-facher elektrischer Einstellung. Bei den Türtafeln und dem Cockpit kommen neue Soft-Touch-Oberflächen zum Einsatz. Ebenfalls neu ist das Infotainmentsystem mit Acht-Zoll-Touchscreen. Hier werden die Seiten per "Wischen" gewechselt, zudem lassen sich viele Smartphone-Apps steuern. Apropos wischen: Die elektrisch öffnende und schließende Heckklappe reagiert künftig auch auf Fußbewegungen unter dem Stoßfänger.

Mehr Assistenten

Zum Serienumfang gehört ein Spurverlassenswarner, optional ist endlich ein Spurhalteassistent mit Lenkeingriff lieferbar. Zu den Helfern gehört auch ein Müdigkeitswarner. Für grobes Gelände ist die sogenannte "All-Terrain Progress Control" (ATPC) gedacht. Mit ihrer Hilfe lässt sich eine Geschwindigkeit zwischen 1,8 und 30 km/h wählen, ebenso Vor- oder Rückwärtsfahrt. Der Evoque-Pilot muss also nur noch lenken und auf die Umgebung achten.

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Ein Acht-Zoll-Touchscreen ersetzt die bisherige Lösung Foto: Range Rover

Motoren vom Jaguar XE

Unter die Evoque-Motorhaube wandern neue Vollaluminium-Dieselmotoren. Die Zweiliter-Aggregate stammen aus der Ingenium-Familie und arbeiten auch im Jaguar XE und im Land Rover Discovery Sport, dort aber teilweise in anderen Leistungsstufen. Der Range Rover Evoque TD4 wird ab August 2015 in zwei Versionen angeboten. Mit 150 PS und Frontantrieb soll der Dreitürer nur 4,2 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, das entspricht 109 Gramm CO2. 113 Gramm sind es beim Fünftürer, 125 Gramm mit Allrad. Äußeres Kennzeichen der Knauserer ist ein blaues Evoque-Emblem.

Ein alter Bekannter

Darüber rangiert die 180 PS starke Version des Ingenium-Diesels, die ebenfalls unter fünf Liter Normverbrauch bleibt. Detail am Rande: Die Wartungsintervalle steigen von 25.000 auf 34.000 Kilometer an. Ein alter Bekannter bleibt den Evoque-Fans erhalten und zwar der 240 PS starke Benziner. Zu den Preisen des gelifteten SUVs hält sich Land Rover noch bedeckt.

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