Ford: Fünf neue Modelle in drei Jahren geplant

SUV- und Crossover-Modelle boomen weltweit - auch in Europa. Auch Ford springt auf diesen Zug auf und plant gleich mehrere Modelle in diesem Bereich. Den Auftakt macht der Ford Edge, der bis 2016 auf unseren Straßen rollen soll.

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Der Ford Edge kommt jetzt auch auf den europäischen Markt Foto: Ford
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Vorher war der Edge nur in Amerika erhältlich Foto: Ford
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Das Oberklasse-SUV möchte im Revier von BMW X5, Audi Q7 und Co. wildern Foto: Ford
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Unter der Haube steckt ein Zweiliter-TDCI-Motor mit 180 oder 210 PS Foto: Ford
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Der V6-Benziner aus den USA wird nicht nach Europa übernommen Foto: Ford
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Der "intelligent All Wheel Drive"-Allradantrieb verteilt die Kraft zwischen Front und Heck Foto: Ford
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Im Innenraum finden sich unter anderem eine Lederausstattung, ein Navi und die SYNC-Sprachsteuerung Foto: Ford
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Der Vorgänger des Edge schaffte es nie über den großen Teich Foto: Ford
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Der Kuga erhält neue Farben und die SYNC-Sprachsteuerung Foto: Ford
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Der EcoSport ist auch ohne das Reserverad am Heck erhältlich Foto: Ford
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Zusammen sollen die drei neuen Modelle den SUV-Absatz von Ford ankurbeln Foto: Ford

Ford geht in die Offensive und möchte das Angebot an SUVs und Crossovern vergrößern. Dazu wird auf der IAA in Frankfurt die europäische Version des Edge präsentiert. Außerdem gibt es Neuigkeiten zu Kuga, EcoSport und dem Allradsegment.

Ford Edge mit iAWD und Diesel

Das große SUV, das Ford bisher dem amerikanischen Markt vorbehalten hatte, kommt nun auch nach Europa. Mit dem Debüt auf der IAA und der Markteinführung Mitte 2016 will Ford im Revier von BMW X5, Audi Q7 und Co. wildern. Dabei wird der Edge den "intelligent All Wheel Drive"-Allradantrieb - kurz iAWD - serienmäßig an Bord haben. Dessen Sensoren messen in einem Abstand von 16-Tausendstel-Sekunden, ob ein Rad die Bodenhaftung verliert. Dementsprechend wird dann die Antriebskraft stufenlos zwischen Front- und Allradantrieb verteilt. Angetrieben wird der Edge von einem Zweiliter-TDCI-Diesel mit entweder 180 oder 210 PS beziehungsweise 400 oder 450 Newtonmeter. Es wird sowohl ein manuelles Sechsgang-Getriebe als auch ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe geben.

SUV als Zukunftsperspektive

Wie viele andere Autohersteller wird auch Ford künftig verstärkt auf das SUV-Segment setzen. So sollen in den nächsten drei Jahren fünf komplett neue - oder zumindest stark überarbeitete - SUV- und Crossovermodelle kommen. Als Ziel setzt man sich selbst: 200.000 verkaufte SUVs in Europa bis Ende 2016. Dabei soll besonders die Zielgruppe im Alter zwischen 17 und 34 angesprochen werden, die Ford laut einer eigenen Studie für besonders SUV-affin hält. Die ersten Neuerungen kommen noch 2015 und enthalten Aufwertungen für Kuga und EcoSport. Beim Kuga gibt es neue Außenfarben und das SYNC2-Infotainment-System, und beim EcoSport kann man optional das Reserverad auf der Heckklappe wegfallen lassen. Außerdem sollen die Verarbeitungsqualität im Innenraum und das Fahrverhalten stark verbessert werden.

Allradantrieb in vielen Modellen

Beim Antriebskonzept vertraut Ford nun noch stärker auf den Allradantrieb, der ab 2016 in der Hälfte der Ford-Modelle serienmäßig oder optional erhältlich sein wird. Für 2016 erwartet man dadurch 50 Prozent mehr Absatz bei Fahrzeugen mit Allradantrieb. Das iAWD-System ist außer in den Modellen Edge, Kuga und EcoSport auch im Mondeo, im S Max, im Galaxy und im Transit zu haben. Der neue Focus RS bekommt zusätzlich zum iAWD-System noch ein "Dynamic Torque Vectoring"-Programm spendiert. Und im Ford Ranger kann man über ein zweistufiges Verteilergetriebe bis 120 km/h zwischen Heck- und Allradantrieb umschalten.

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