Renault Kwid: Billig-SUV "Kwid" soll Kunden locken

Renault bringt ein Billigauto: den Kwid. Das kleine City-SUV soll fünf Leuten Platz bieten und durch seine geringe Breite vor allem in Großstädten punkten. Und: Es wird für einen Schnäppchenpreis angeboten.

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Renault Kwid: Das City-SUV soll zunächst in Indien auf den Markt kommen Foto: Renault
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Das Auto ist nur 3,68 lang, nur wenig mehr, als ein Twingo misst Foto: Renault
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Die robuste Offroad-Optik täuscht: Der Wagen ist für Großstädte gedacht Foto: Renault
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Welche Motorisierung hinter dem dicken Kühlergrill steckt, ist noch nicht bekannt Foto: Renault
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Dac Cockpit ist sehr zweckmäßig eingerichtet Foto: Renault
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In der Mittelkonsole sitzt ein Navigationssystem mit großem Display Foto: Renault
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Die Anzeigen wurden auf das Nötigste reduziert Foto: Renault
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Die Kraft wird von einer Fünfgang-Handschaltung übertragen. Dass es auch ein Doppelkupplungsgetriebe gibt, ist unwahrscheinlich Foto: Renault
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Das Auto wird mit einer Klimaanlage angeboten. Ob sie Serie ist oder Aufpreis kostet, ist nicht bekannt Foto: Renault
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Mit Farben lässt sich der Innenraum hübscher gestalten Foto: Renault
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Dank der Plattformbauweise lassen sich verschiedene Fahrzeuge realisieren Foto: Renault
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Der Kwid soll zwischen 4.000 und 5.000 Euro kosten Foto: Renault
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In Indien bestehen gute Marktchancen. Derzeit kommen dort auf 1.000 Einwohner 20 Autos. In Europa sind es 600 pro 1.000 Menschen Foto: AutoNews

Renault wird in Indien ein neues Billigauto auf den Markt bringen: den Kwid. Ganz überraschend kommt diese Meldung nicht, denn schon vor einem Jahr hatte der Hersteller ein entsprechendes Concept Car auf der Delhi Auto Show vorgestellt. Nun folgt das Serienmodell. Das im Werk Chennai gebaute City-SUV soll für etwa 4.000 bis 5.000 Euro zunächst in Indien angeboten werden.

Nur wenig länger, aber schmaler als ein Twingo

Der Kwid ist als Renault gelabelt und fährt nicht unter der Marke Dacia, die in Europa für preiswerte Automobile aus dem Renault-Nissan-Konzern steht. Mit seiner Länge von 3,68 Meter und einer Breite von nur 1,58 Meter soll sich der Kwid durch die Großstadt-Dschungel in Asien schlagen. Zum Vergleich: Ein Twingo ist acht Zentimeter kürzer, dafür sieben Zentimeter breiter.

Navigationssystem dabei

Der kleine Fünfsitzer sieht dem Dacia Duster ein bisschen ähnlich und bietet immerhin 18 Zentimeter Bodenfreiheit. Die hohe Sitzposition soll eine gute Sicht auf den Stadtverkehr bieten. Das Cockpit des Kwid wirkt modern, aber auch recht karg. Die Mittelkonsole hebt sich durch Klavierlack von der übrigen Plastiklandschaft ab und wird von einem Multimediasystem mit Sieben-Zoll-Farbmonitor dominiert. Neben einer Audioanlage und einer Bluetooth-Schnittstelle bietet das Gerät auch eine Navigationsfunktion. Für die Inder dürfte allein dieses System ein wichtiges Statussymbol darstellen.

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Welche Motorisierung hinter dem dicken Kühlergrill steckt, ist noch nicht bekannt Foto: Renault

0,8-Liter-Otto?

Zur Motorisierung und zu weiteren technischen Details gibt es noch keine konkreten Informationen. Eine Renault-Sprecherin teilte uns auf Nachfrage mit, dass ein 0,8-Liter-Benziner eingesetzt werden könnte. Die vor einem Jahr vorstellte Studie wurde von einem 1,2-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem Doppelkupplungsgetriebe verbunden war. Beim Serienmodell dürfte aus Kostengründen auf ein manuelles Fünfgang-Getriebe zurückgegriffen werden. Auf ein weiteres Feature des Concept Cars muss man ihm Serien-Kwid wohl ebenfalls verzichten: den "Flying Companion" genannten Flugroboter. Diese Drohne startete vom Dach und konnte die Verkehrsverhältnisse beobachten, Hindernisse auf der Straße entdecken oder die Landschaft fotografieren.

Baukasten-Prinzip

Eine Markteinführung in Europa - möglicherweise auch unter der Marke Dacia - ist laut Renault derzeit nicht geplant. Dennoch bietet der Kwid ein gutes Potenzial für den Einsatz in anderen Ländern. Das kleine SUV baut als erstes Fahrzeug der Renault-Nissan-Allianz auf dem modularen CMF-A-Baukasten (Common Module Family) auf. Dank dieses Baukastens kann eine Vielzahl von Fahrzeugen aus einem kleineren Teile-Pool realisiert werden. "A" steht dabei für Kleinwagen, "B" für Mittelklassemodelle und "C/D" für größere Fahrzeuge. Mit dem Baukasten will der Hersteller schneller auf die Bedürfnisse eines Marktes reagieren und die Fahrzeugpalette entsprechend anpassen.

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