Pogea Racing bringt Alfa Romeo 4C zum Glühen

Der Alfa 4C ist schon in seiner Serienversion ein Kämpfer! Den Tunern von Pageo Racing war das dennoch nicht genug. Sie legten noch eins drauf. Mit dem Ergebnis, dass der Schlitten nun nicht mehr zu halten ist.

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Der kann einen 911 Carrera S versägen: Alfa 4C Coupé von Pogea Racing Foto: Pogea Racing
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Hinten gibt es einen fetten Spoiler und die Abgasrohre wandern in die Mitte eines Diffusors Foto: Pogea Racing
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Der getunte 4C rennt in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 Foto: Pogea Racing
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Dank einer dunklen Blende bekommt die Heckpartie eine aggressivere Note Foto: Pogea Racing
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Auch die Frontschürze wurde massiv verändert Foto: Pogea Racing
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Hier kauern 313 PS, zum Sprung bereit Foto: Pogea Racing
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Die Lufteinlässe in der Schürze sind größer geworden Foto: Pogea Racing
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Eine Carbonabdeckung verkleidet den Mittelmotor unter der Heckscheibe Foto: Pogea Racing
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Die Auspuffrohre messen zehn Zentimeter im Durchmesser Foto: Pogea Racing
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Je nach Wunsch wird der Auspuff mit oder ohne Klappensteuerung geliefert Foto: Pogea Racing
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Die neuen Teile sind ebenfalls aus Carbon gefertigt Foto: Pogea Racing
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Das Pogea-Umbau hört auf den Namen "Centurion" Foto: Pogea Racing

Der Alfa 4C ist schon in seiner Serienversion ein Kämpfer, der sich ungern die Butter vom Brot nehmen lässt. Der knapp vier Meter kurze Mittelmotorsportler bringt dank Carbon-Chassis und massiven Verzichts auf überflüssigen Schnickschnack ein Gewicht von unter 1.000 Kilogramm auf die Waage - und das im fahrbereiten Zustand. Der 1,75-Liter-Otto hat also ein wahrhaft leichtes Spiel: Die 240-PS-Maschine lässt das 4C Coupé in 4,5 Sekunden auf Tempo 100 rauschen, als Spitze sind knapp 260 km/h drin. Zumindest der Sprintwert reicht locker aus, um Porsche-Cayman-Fahrern das schöne Heck zu zeigen - der Zuffenhausener braucht vergleichsweise lahme 5,7 Sekunden.

Mehr Power in zwei Stufen

Eduard Pogea, Chef der Tuning-Schmiede Pogea Racing in Friedrichshafen, hat nun noch ein paar Scheite nachgelegt und bringt den heißen Romeo richtig zum Glühen. "Centurion" heißt das Ergebnis intensiver Entwicklungsarbeit seit 2013. Als erstes musste der Vierzylinder-Benziner unters Messer, der jetzt in zwei Stufen aufgerüstet werden kann. "Stage 1" entlockt dem Turboaggregat selbstbewusste 293 PS und 415 Newtonmeter, in "Stage 1 Plus" wummern dann brachiale 313 Pferdestärken und 435 Newtonmeter.

M4 und 911 Carrera S langsamer auf Tempo 100

Die höchste Ausbaustufe katapultiert den knackigen Alfa in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 und lässt die Tachonadel erst bei 301 km/h stoppen. Ein kurzer Blick in die Sportwagenliga zeigt, dass hier der Kleine die Großen an der Ehre packt: Der 400 PS starke Porsche 911 Carrera S braucht 4,5 Sekunden auf Tempo 100 und wird mit 304 km/h gerade einmal drei km/h schneller, ein BMW M4 Coupé mit 431 PS packt den 100er-Sprint in 4,3 Sekunden und wird in Verbindung mit dem Performance-Paket bei 305 km/h abgeregelt, sonst bei 250 km/h.

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Das Pogea-Umbau hört auf den Namen "Centurion" Foto: Pogea Racing

Bodykit neu

Zum weiteren Pogea-Umbau des 4C gehören Carbon-Stoßfänger vorn und hinten, die Applikationen aus Sichtcarbon als Blickfänger mitbekommen. Aus dem Heckdiffusor lugen vergrößerte Auspuffrohre mit zehn Zentimeter Durchmesser. Je nach Wunsch wird die Abgasanlage vom Tuner mit oder ohne Klappensteuerung geliefert. Zudem gibts einen neuen Heckspoiler. Auch das Fahrwerk bleibt nicht unberührt: Angeboten wird ein in Höhe und Härte verstellbares Feder-Dämpfer-System.

Kostspieliger Umbau

Für den Umbau ist natürlich ein mindestens 63.000 Euro teuer Alfa 4C erforderlich, alle genannten Modifikationen zusammen kosten zusätzlich etwa 21.000 Euro. Die meisten Komponenten sind auch für den Alfa 4C Spider zu haben, allerdings hat hier Firmenchef Pogea noch ganz andere Pläne, wie er uns auf Nachfrage verriet: Für den offenen Italiener wird es spezielle Anbauteile geben - und einen Leistungspush auf 430 PS.

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