AMG GT3: So startet Mercedes in die Motorsport-Saison

Mercedes-AMG meldet sich zur kommenden Motorsport-Saison: Mit einem 6,3-Liter-V8-Motor ausgestattet geht der GT3 an den Start. Ausgeliefert werden soll der PS-starke Rennbolidde ab Ende des Jahres an die Kundenteams.

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Mercedes-AMG enthüllt auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März 2015) die GT3-Version des neuen AMG GT Foto: Mercedes
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Alle aerodynamischen Anbauteile sind aus Carbon gefertigt. Das soll Performance und Gewicht begünstigen Foto: AutoNews
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Unter der langen Haube sitzt ein optimierter 6,3-Liter-V8-Saugmotor aus dem Vorgänger, dem SLS AMG GT3 Foto: Mercedes
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Der Innenraum verliert gegenüber dem Serien-AMG-GT deutlich an Komfort Foto: Mercedes
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Der straßenzugelassene Mercedes-AMG GT steht kurz vor seiner Markteinführung Foto: Mercedes
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Der AMG GT hat einen Vierliter-Biturbo-V8 an Bord, der eine Leistung von 462 PS entwickelt Foto: Mercedes
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Das sportliche Cockpit geizt nicht mit Komfort-Features Foto: AutoNews
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Der Vorgänger des neuen AMG GT3 ist der SLS AMG GT3 Foto: Mercedes
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Der 6,3-Liter-V8-Sauger des SLS AMG GT3 (Bild) kommt jetzt auch im neuen AMG GT3 zum Einsatz Foto: AutoNews
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Das spartanische Renncockpit des Mercedes SLS AMG GT3 Foto: Mercedes

Bereits der serienmäßige Mercedes-AMG GT bietet mit seinem niedrigen Schwerpunkt, der guten Gewichtsverteilung durch Transaxle-Bauweise, der breiten Spurweite und einem leichten und extrem steifen Aluminiumrahmen gute Voraussetzungen für eine GT3-Rennversion. Um dem Piloten ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen, wurde darüber hinaus eine Carbon-Sitzschale verbaut und ein Überrollkäfig aus hochfestem Stahl in das Fahrzeug integriert.

Weniger Gewicht, mehr aerodynamische Performance

Damit das Fahrzeuggewicht weiter sinkt (ein Serien-AMG-GT wiegt 1.615 Kilogramm), sind Motorhaube und Türen, die vorderen Kotflügel, Front- und Heckschürze sowie Seitenwände, Seitenschweller und der Heckdeckel aus Carbon gefertigt. Die verbreiterte Karosserie wird durch vergrößerte Lufteinlässe, einen Diffusor und einen riesigen Heckflügel ergänzt. Sämtliche Änderungen sollen dem maximalen Abtrieb und der aerodynamischen Performance dienen.

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Der Innenraum verliert gegenüber dem Serien-AMG-GT deutlich an Komfort Foto: Mercedes

Bewährter Saugmotor

Für den Vortrieb sorgt ein optimierter 6,3-Liter-V8, der sich bereits im Vorgänger, dem SLS AMG GT3, bewähren konnte. Wie viel Leistung und Kraft der Hochdrehzahl-Saugmotor im AMG GT3 entwickelt, ist noch nicht bekannt. Verbunden ist der Motor mit einem sequenziellen Sechsgang-Renngetriebe. Die mit diesem Setup verwirklichten Fahrleistungen sind ebenfalls noch unbekannt.