Mercedes-AMG GT S: So sieht das neue Safety Car in der Formel 1 aus

Seit 1996 sorgen Fahrzeuge von Mercedes-AMG in der Königsklasse des Motorsports, der Formel 1, für Sicherheit. Im australischen Melbourne haben jetzt der GT S und das C 63 S T-Modell Rennstrecken-Debüt.

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Das sind die neuen Safety und Medical Cars von Mercedes-AMG für die kommende Formel-1-Saison 2015 Foto: Mercedes
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Der neue Mercedes-AMG GT S übernimmt künftig die Aufgabe des Safety Cars Foto: Mercedes
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Für den passenden Vortrieb auf der Rennstrecke sorgt ein 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit 510 PS und 650 Newtonmeter maximalem Drehmoment Foto: Mercedes
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In 3,8 Sekunden gelingt der Sprint von null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 310 km/h Foto: Mercedes
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Optisch fällt vor allem der LED-Leuchtbalken auf dem Dach auf. Akustisches Highlight ist eine spezielle Sportabgasanlage Foto: Mercedes
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Hinter dem Steuer des Mercedes-AMG GT S nimmt der ehemalige DTM-Pilot Bernd Mayländer Platz Foto: AutoNews
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Ebenfalls neu für die Formel-1-Saison 2015 ist das von Mercedes-AMG gestellte Medical Car Foto: Mercedes
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Das Medical Car basiert auf dem Mercedes-AMG C 63 S, leistet 510 PS und generiert bis zu 700 Newtonmeter Drehmoment Foto: Mercedes
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An Bord befinden sich der Rennfahrer Alan von der Merwe, der FIA-Chefarzt Dr. Ian Roberts sowie zwei assistierende Mediziner im Fond Foto: Mercedes
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Der 490 Liter große Kofferraum des Performance-Krankenwagens enthält eine Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät Foto: Mercedes
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In der Formel-1-Saison 2012 sorgte der Mercedes SLS AMG als Safety Car für Ordnung auf der Strecke Foto: Mercedes
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Der Mercedes C 63 AMG war 2012 als Medical Car im Einsatz Foto: Mercedes
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2008 bis 2012 als Safety Car am Start: Ein Mercedes SL 63 AMG Foto: Mercedes
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2004 bis 2006 fuhr ein SLK 55 AMG im Notfall vorneweg Foto: Mercedes
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2004 bis 2006: Ein C 55 AMG T-Modell als Medical Car (links) und ein SLK 55 AMG als Safety Car Foto: Mercedes
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2000 bis 2001 im Dienste der Sicherheit bei der Formel 1 unterwegs: Der CL 55 AMG Foto: Mercedes

Um das Formel-1-Feld sicher um den Kurs zu führen, wenn schlechte Witterungsverhältnisse oder Unfälle den Einsatz des Safety Cars nötig machen, nimmt Bernd Mayländer hinter dem Steuer des neuen Mercedes-AMG GT S Platz. Im Arbeitsgerät des ehemaligen DTM-Fahrers, der seit 2000 Pilot der Safety Cars in der Formel 1 ist, leistet ein 4,0-Liter-V8-Biturbomotor 510 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmeter. Der GT S benötigt 3,8 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h. Als akustisches Schmankerl wurde eine Sportabgasanlage verbaut.

Nicht zu übersehen

In optischer Hinsicht unterscheidet sich das Safety Car vom Serienfahrzeug vor allem durch die FIA- und F1-Logos sowie den Leuchtbalken auf dem Dach. Letzterer ist auf einer Carbonhutze platziert, die so gestaltet ist, dass sie dem Fahrtwind möglichst wenig Angriffsfläche bietet und gleichzeitig für eine aerodynamisch optimale Anströmung des feststehenden Heckflügels sorgt.

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Für den passenden Vortrieb auf der Rennstrecke sorgt ein 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit 510 PS und 650 Newtonmeter maximalem Drehmoment Foto: Mercedes

Medical Car mit Platz für Ausrüstung und Personal

Neben dem GT S kommt das Mercedes-AMG C 63 S T-Modell zu seinem Rennstreckendebüt und löst den Vorgänger, das C 63 AMG T-Modell, ab. Das neue Medical Car ist mit bis zu drei Medizinern besetzt. Am Steuer arbeitet Rennfahrer Alan van der Merwe, sein Beifahrer ist der offizielle FIA-Chefarzt Dr. Ian Roberts. Im Fond nehmen ein oder zwei assistierende Mediziner Platz - sie stammen aus ausgesuchten Spezialkliniken nahe der jeweiligen Rennstrecke. Im 490 Liter großen Kofferraum ist die komplette Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät sicher verstaut.

Performance-Krankenwagen

Der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor des Notarztautos bietet wie im Safety Car eine Höchstleistung von 510 PS, entwickelt aber ein um bis zu 50 Newtonmeter höheres Drehmoment von 700 Newtonmeter. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h dauert 4,1 Sekunden. Das Medical Car verfügt ebenfalls über einen Leuchtbalken auf dem Dach, FIA- und F1-Logos sowie Scheinwerfer und Rückleuchten mit Signalfunktion.