Handarbeit: Puristischer Roadster von Donkervoort

Donkervoort baut puristische Roadster. Seit 2013 haben die Niederländer mit den D8 GTO im Programm. Jetzt gibt's Sondermodell-Nachwuchs in der D8-GTO-Familie in Form der Bare Naked Carbon Edition.

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Der Donkervoort D8 GTO ist ein puristischer Roadster aus den Niederlanden. Jetzt stellt der Hersteller das Sondermodell Bare Naked Carbon Edition vor Foto: Donkervoort
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Von der vorderen Fahrzeugspitze bis hin zum Heckdiffusor ist die Karosserie der Sonderedition in Sichtcarbon gehalten Foto: Donkervoort
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Unter der Außenhaut sitzt ein nur 54 Kilogramm leichtes Stahlrohr-Chassis Foto: Donkervoort
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Angetrieben wird der Donkervoort D8 GTO von einem 2,5-Liter-Fünfzylinder-Benziner von Audi. Das Aggregat leistet 340 oder 380 PS Foto: Donkervoort
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Der spezielle UV-Lack über den Kohlefaser-Komponenten hat nicht nur optische Vorteile. Er spart gegenüber einer konventionellen Lackierung auch an Gewicht Foto: Donkervoort
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Seit über 35 Jahren baut Donkervoort spartanische Roadster ohne Fahrhilfen wie ABS oder ESP. Ein Standard-D8-GTO kostet aktuell mindestens 150.146 Euro Foto: Donkervoort

Seit über 35 Jahren baut der niederländische Sportwagenhersteller Donkervoort puristische Roadster. Zu Beginn basierten die spartanisch ausgestatteten Fahrzeuge auf dem Lotus Seven. Heute erinnert nur noch die Optik der Donkervoorts an das britische Roadster-Klassiker-Vorbild, das von 1957 bis 1972 gefertigt wurde. Seit 2013 produzieren die Niederländer mit dem D8 GTO das nunmehr 13. Modell in der Firmengeschichte. Jetzt hat die Fahrzeug-Familie um den D8 GTO Nachwuchs in Form eines Sondermodells bekommen: der D8 GTO Bare Naked Carbon Edition.

Carbon-Außenhaut

Über dem nur 54 Kilogramm leichten Stahlrohr-Chassis, das von Donkervoort in Handarbeit geschweißt wird, sitzt bereits bei normalen D8 GTOs eine Karosse, die zu 90 Prozent aus Kohlefaser besteht. So hatten neue Besitzer des Fahrzeugs bislang schon die Möglichkeit, bestimmte Komponenten der Karosserie in Sichtcarbon ausführen zu lassen. Die Außenverkleidung der Sonderedition ist jetzt aber von der Nase bis hin zum Diffusor in dieser Optik gehalten.

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Angetrieben wird der Donkervoort D8 GTO von einem 2,5-Liter-Fünfzylinder-Benziner von Audi. Das Aggregat leistet 340 oder 380 PS Foto: Donkervoort

Carbon-Innenraum

Innen wird der Kohlefaser-Look bei den Sitzen, den Türverkleidungen, den Fensterleisten, den Armaturen oder den Einstiegsleisten fortgeführt. Sogar die Zündschlossblende, die Gurt- und Stabilisatorenabdeckungen sowie die Scheinwerfergehäuse sind aus dem Material gefertigt. Dabei hat die Bare Naked Carbon Edition nicht nur optische Gründe, denn die spezielle UV-Lackschicht spart gegenüber einer konventionellen Lackierung einige Kilogramm an Gewicht.

Technische Daten und Preise

Schon ein Standard-D8-GTO ist mit rund 730 Kilogramm ein wahres Leichtgewicht. Ordert man die Performance- anstatt der Touring-Variante, liegt das Leergewicht sogar bei nur etwa 695 Kilogramm. Nicht viel Masse für den 2,5-Liter-Fünfzylinder-Benziner von Audi. Das Aggregat lässt sich in den Leistungsstufen 340 und 380 PS bestellen. So spurtet die Fahrmaschine ohne ABS, ESP oder Airbags in 3,3 (340 PS) respektive 2,8 Sekunden (380 PS) auf Tempo 100. Schluss ist jeweils bei über 250 km/h. Die schwächere Version namens Donkervoort D8 GTO Touring startet bei 150.146 Euro, die leichtere und stärkere Performance-Variante kostet mindestens 160.308 Euro. Wie hoch der Aufpreis für die neue Bare Naked Carbon Edition ist, ist noch nicht bekannt.

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