Kia Optima: So ist der Neue ausgestattet

Optisch hat sich der Kia Optima im Vergleich zum Vorgänger kaum verändert. Aber in puncto innere Werte hat die Mittelklasse-Limousine deutlich gewonnen - vor allem, wenn es um den Platz geht.

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Die Europa-Version des neuen Kia Optima wird auf der Automesse IAA im September 2015 vorgestellt Foto: Kia
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Obwohl der Optima in allen Maßen gewachsen ist, ändert sich das Design nur wenig Foto: Kia
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Das Cockpit wurde gründlich überarbeitet Foto: Kia
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Dank des gewachsenen Radstandes soll vor allem im Fond mehr Platz sein Foto: Kia
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Ab Werk ist eine Ladeschale für induktives Smartphone-Laden dabei Foto: Kia
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Die Scheinwerfer haben einen markanten Knick bekommen Foto: Kia
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Wann kommt der Kombi? Kia hat es noch nicht verraten Foto: Kia
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Die Studie Sportspace gab auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2015 bereits einen Vorgeschmack auf das Kombi-Modell Foto: Kia

Die Weltpremiere des neuen Kia Optima feierte der Hersteller bereits auf der New York Motorshow im Frühjahr 2015. Auf der Automesse IAA 2015 steht nun die Europaversion im Rampenlicht. Im Vergleich zum Vorgänger, der seit 2012 auf dem Markt ist, wuchs der Neue in allen Abmessungen. Er ist 4,85 Meter lang, 1,86 Meter breit und 1,46 Meter hoch, sein Radstand beträgt beachtliche 2,80 Meter. Das soll vor allem im Fond viel Platz bringen. Und weil wir schon bei den Maßen sind: Der Kofferraum fasst ordentliche 510 Liter, das sind fünf Liter mehr als bislang.

Neue Schürzen vorn und hinten

Im Aussehen unterscheiden sich die beiden Generationen nicht gravierend. Von vorn ist der Neue am markanten Knick in den Scheinwerfern und einer neuen Schürze mit seitlichen Lufteinlässen zu erkennen, der Kia-typische "Tigernasen"-Grill ist geblieben. Schmalere Leuchten und ein luftiger gestylter Kofferraumdeckel sind am Heck die Unterscheidungsmerkmale.

Adaptive Dämpfer zu haben

Auf der Technik-Seite findet sich ein neu entwickeltes Fahrwerk, zudem sind jetzt auch adaptive Dämpfer bestellbar (nur für den Diesel). Die Motoren wurden überarbeitet und erfüllen die Euro-6-Norm. Zum Marktstart wird der bekannte 1,7-Liter-Diesel mit nun 141 PS angeboten - er wird laut Kia der meistgefragte Motor sein. Darüber hinaus gibt es den Zweiliter-Otto aus dem Vorgänger mit dann 163 PS.

Auch mit Doppelkupplung

Der Diesel kann mit einem neu entwickelten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) verbunden werden. Diese Box hat Kia selbst entwickelt, sie wird unter anderem auch im überarbeiteten Cee´d eingesetzt. Im Vergleich zur vorherigen Automatik sinkt der Verbrauch pro 100 Kilometer auf 4,4 Liter. Eine Automatik ist zwar nach wie vor im Programm, bleibt aber dem Benziner vorbehalten.

Jede Menge Assistenten

In Sachen Sicherheit und Assistenzsysteme ist der neue Optima bestens gerüstet. Zur Serie gehört eine sogenannte Gegenlenkunterstützung (Vehicle Stability Management, VSM). Sie sorgt für eine optimale Abstimmung vom ESP mit der Lenkung und soll so die Stabilität beim Bremsen in Kurven erhöhen. Optional gibts einen Abstandstempomaten und einen autonomen Notbremsassistenten, der bei einer drohenden Kollision bis zum Stillstand bremst. Hinzu kommt ein kameragesteuerter Spurhalteassistent, der auch gegenlenkt. Zudem sind ein Fernlichtassistent, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Toter-Winkel-Assistent und ein Querverkehrswarner fürs Rückwärtsfahren zu haben. Und: Rundumsicht-Kameras, DAB-Radio, eine JBL-Soundanlage und ein TomTom-basiertes Navisystem gibts ebenfalls in der Liste mit den Extras. Nettes Gimmick: In jeden Optima wird eine induktive Ladestation für Smartphones fest eingebaut.

Markteinführung noch 2015

Noch 2015 soll der neue Optima zu den Händlern kommen, der Preis ist noch nicht bekannt. Wann der Kombi erscheint, auf den es bereits beim Genfer Salon 2015 mit der Studie Sportspace eine Vorgeschmack gab, wurde leider noch nicht mitgeteilt.

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