Debüt: Erster Skoda Octavia, der die 250er-Marke knackt

Skoda präsentiert den neuen Superb. Doch nicht nur ihn: Beinahe im Schatten des Flaggschiffs steht der neue Octavia RS 230, die kommende Krönung der RS-Reihe. Und der bringt ein Superlativ mit!

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RS 230: Der Top-Octavia debütiert auf dem Genfer Salon 2015 Foto: Skoda
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Schwarze, glänzende Applikationen und rote Bremssättel kennzeichnen den Super-RS Foto: Skoda
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Den RS gibt es derzeit mit 220 PS starkem Ottomotor Foto: Skoda
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Auch ein RS mit 184-PS-Diesel ist im Angebot Foto: Skoda
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Beide sind als Kombi und als Limousine zu haben Foto: Skoda

Skoda präsentiert in Genf den neuen Superb. Doch nicht nur ihn: Beinahe im Schatten des Flaggschiffs steht der neue Octavia RS 230, die kommende Krönung der RS-Reihe. Derzeit sind die Sportmodelle von Skoda mit 184-PS-Diesel oder mit 220-PS-Benziner zu haben. Die gleichen Motorisierungen befeuern unter anderem auch die VW-Golf-Boliden GTD und GTI - letzteren gibt es bereits mit 220 PS und als GTI Performance mit 230 PS.

Markteinführung im Juni 2015

Offiziell handelt Skoda den RS 230 derzeit noch als "Sondermodell", er dürfte aber ab Juni 2015 ganz normal als Limousine und Kombi in der Preisliste stehen. Was er allerdings kosten wird, ist noch nicht bekannt, auch die genauen Spezifikationen und Ausstattungsdetails sind noch nicht fix.

6,7 Sekunden auf Tempo 100

Nicht nur der Zweiliter-Otto erstarkt um zehn auf 230 PS, auch die Spitze verbessert sich: der RS 230 knackt als erster Serien-Octavia die magische 250er-Marke. Beim Standardsprint verbessert sich der 230er im Vergleich zum leicht schwächeren Modell um ein Zehntel auf 6,7 Sekunden, in denen die handgeschaltete Limousine auf Tempo 100 braust.

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Beide sind als Kombi und als Limousine zu haben Foto: Skoda

Quersperre mit Lamellenkupplung

Eine Besonderheit des RS 230 ist die elektronisch geregelte Vorderachs-Quersperre, die in dieser Form erstmals in einem Skoda zum Einsatz kommt. Sie funktioniert, anders als die rein über das ESP durch Bremseingriffe gesteuerte Sperre in den anderen RS-Modellen, mit einer Lamellenkupplung. Sie sitzt zwischen dem Differenzial und der rechten Antriebsachse. Das Sperrdifferenzial leitet bei Kurvenfahrten die Motorkraft je nach Bedarf bis zu 100 Prozent an das kurvenäußere Rad - also dorthin, wo die meiste Traktion vorhanden ist. In der Folge wird das Auto bei Schlupf stabilisiert und kräftig aus der Kurve herausgezogen.

Glänzendes Schwarz

Auch optisch zeigt der stärkste Octavia den anderen, wo die Harke hängt. Wo der normale RS matt schimmert, darf er glänzen: Etwa am schwarzen Kühlerrahmen, an den Außenspiegelgehäusen oder an den Gitterwaben der Lufteinlässe vorn. Der Kombi hat zudem eine schwarze Dachreling. Selbst die 19-Zöller strahlen in reflektierendem Schwarz, hinter den Speichen schimmern rote Bremssättel hervor. Und hintendran gibt es noch zwei schwarz-glänzende Sport-Auspuff-Endrohre. Für einen kernigen Sound wurden die Schalldämpfer angepasst. Die Limousine hat zudem einen Spoiler auf der Heckklappe, der Kombi trägt den Windglätter als Dachkantenspoiler. Zu erkennen ist der stärkste RS an einer größeren Plakette mit schwarzem "v".

Schwarz belederte Sportsitze

In den Innenraum lockt eine überwiegend schwarze Ausstattung mit roten Akzenten und schwarz glänzenden Elementen an den Türverkleidungen, dem Lenkrad und der Mittelkonsole. Die speziell ausgeformten, elektrisch einstellbaren Sportsitze vorn sind schwarz beledert und rot vernäht. Auch das Dreispeichen-Sport-Multifunktionslenkrad, der Schalthebelknauf und der Handbremsgriff tragen Ledermäntel. Zur technischen Ausstattung gehören ab Werk eine Stoppuhr im Kombiinstrument und die Fahrprofilauswahl mit den Modi "Normal", "Sport", "Eco"und "Individual".

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