BMW M4 MotoGP: Fast zu heiß für ein Safety Car!

Das sind die ersten Bilder des BMW M4 MotoGP Safety Car 2015. Viel wichtiger: Der Neue fährt mit PS-steigernder Wassereinspritzung und die soll bald in Serie gehen. Sehen wir hier den nächsten M4 GTS?

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Das ist das neue BMW M4 MotoGP Safety Car für die Saison 2015 Foto: BMW
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Seit 1999 stellt BMW das MotoGP-Safety-Car. Das Auto für 2015 hat eine Überraschung an Bord, die man bald auch in der Serie sehen wird Foto: BMW
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Von hinten erkennt man das neue Safety Car an einem großen Carbon-Heckspoiler und einem Carbon-Diffusor Foto: BMW
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Aus der M-Performance-Linie für den M4 kommen Carbon-Splitter und -Blade an der Front Foto: BMW
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Auch im Interieur verfügt das M4-MotoGP-Safety-Car über das volle M-Performance-Programm Foto: BMW
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Alle Änderungen für den MotoGP-M4 in der Übersicht Foto: BMW
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Auf den Carbon-Flügel müssen M4-Fahrer noch verzichten Foto: BMW
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Die neue BMW S 1000 RR mit 199 PS fungiert in diesem Jahr als MotoGP-Safety-Bike Foto: BMW
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Der 3,0-Liter-Biturbo-R6 aus dem M4 wurde für das MotoGP-Safety-Car optimiert Foto: BMW
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Eine Wassereinspritzung soll die Leistung erhöhen und den Verbrauch senken Foto: BMW
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Die Injektoren sitzen vor dem Sammler des Saugmoduls Foto: BMW
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Wasserdampf wird als feiner Sprühnebel in den Sammler des Saugmoduls eingespritzt und sorgt beim Verdampfen für eine Abkühlung der Ansaugluft Foto: BMW
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So sinkt die Verdichtungsendtemperatur im Brennraum und damit die Klopfneigung, so dass der Motor mit einem höheren Ladedruck und einem früheren Zündzeitpunkt betrieben werden kann Foto: BMW
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BMW verspricht bis zu acht Prozent mehr Leistung und acht Prozent weniger Verbrauch Foto: BMW
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Die Wassereinspritzung wird in Kürze auch in einem BMW-M-Serienmodell debütieren. Wir rechnen mit einer Performance-Variante des M4 Foto: BMW

Das hier ist das neue BMW M4 MotoGP Safety Car. Es hat einen kaum zu übersehenden Carbon-Heckflügel und auch alles andere, was das BMW M-Performance-Programm derzeit an Carbon-Teilen für den M4 zu bieten hat. Das gilt sowohl für die Karosserie als auch für den Innenraum. Dieser scheint komplett aus Kohlefaser und Alcantara zu bestehen, verzichtet auf eine Rückbank und erhält einen Überrollbügel sowie Recaro-Schalensitze. Außerdem bestückt die M GmbH ihr neues Safety Car für die Königsklasse des Motorradsports mit einer Titanabgasanlage, einem Gewindefahrwerk und einem gewaltigen LED-Lichtbalken auf dem Dach, der sich auch hervorragend auf einem amerikanischen Polizeiauto machen würde.

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Auch im Interieur verfügt das M4-MotoGP-Safety-Car über das volle M-Performance-Programm Foto: BMW

Mehr Leistung mit Wasser

Wirklich interessant wird es aber, wenn man unter die mit einer Motorsport-Verriegelung gepimpte Haube blickt. Dort lauert wie erwartet ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung, der es im normalen M4 auf 431 PS und 550 Newtonmeter bringt. Für den neuen MotoGP-M4 hat BMW das Aggregat jedoch um einen signifikanten Kniff erweitert. Das Safety Car verfügt nämlich erstmals über eine Wassereinspritzung. Das aus dem Rennsport bekannte System spritzt Wasser als feinen Sprühnebel in den Sammler des Saugmoduls und sorgt so beim Verdampfen für eine Abkühlung der Ansaugluft. Besonders bei aufgeladenen Motoren wird diese bereits im Verdichter des Turboladers stark aufgeheizt. Auch ein Ladeluftkühler kann hier nur bedingt helfen. Die Wassereinspritzung hingegen soll die Verbrennungsluft deutlich abkühlen, was den Wirkungsgrad der Verbrennung steigert. Die Folge: Mehr Leistung bei weniger Verbrauch. BMW spricht jeweils von etwa acht Prozent.

Wassertank im Kofferraum

Der fünf Liter große Wassertank des Systems sitzt im Kofferraum. In ihm befinden sich auch Wasserpumpe, Sensoren und Ventile. Gesteuert wird der Komplex durch eine Erweiterung der Motorelektronik. Die Menge der Einspritzung erfolgt abhängig von Last, Drehzahl und Temperatur. Unter normalen Fahrbedingungen muss der Tank bei etwa jedem fünften Tankstopp nachgefüllt werden.

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Die neue BMW S 1000 RR mit 199 PS fungiert in diesem Jahr als MotoGP-Safety-Bike Foto: BMW

Konkreter Ausblick auf Performance-M4

Ihr fragt euch nun sicher, warum das alles von Bedeutung ist. Schließlich haben Sie persönlich wenig davon, wenn ein BMW-Safety-Car etwas stärker ist als zuvor. Nun, es ist von Bedeutung, weil BMW fast beiläufig erwähnt, dass "das Modell einen konkreten Ausblick auf ein M Automobil gibt, das eine neue Benchmark in Sachen Performance, Exklusivität und Individualität setzen wird." Übersetzt heißt das: Eine heißere Variante des BMW M4 steht kurz bevor. Ob sie M4 GTS oder M4 CSL oder vielleicht auch ganz anders heißt, lässt sich nur erahnen. Aber auf einen großen Flügel, Wassereinspritzung und mindestens 465 PS (das wären dann die acht Prozent mehr) dürfen wir uns wohl freuen.

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