Bis zu 381 PS arbeiten in der Mercedes A-Klasse

Facelift-Zeit für die Mercedes A-Klasse: Der Kompakte soll komfortabler, sparsamer und Smartphone-tauglicher werden. Auch der A 45 AMG erhält ein Update. Seine Leistung ist nun irritierend einzigartig.

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Die Mercedes A-Klasse erhält ein Facelift. Im Rahmen des Goodwood Festival of Speed wurden die Änderungen vorgestellt Foto: Mercedes Benz
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Ganz offensichtlich gibt es neue Farben. Ansonsten wurde der Fokus auf mehr Komfort, weniger Verbrauch und erweiterte Konnektivität gelegt Foto: Mercedes Benz
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Neuer Einstiegsmotor ist der A 160 mit 102 PS. Dazu gibt es einen 109-PS-Spardiesel mit 3,5 Liter Verbrauch. A 220 d und A 250 erhalten sieben PS mehr Foto: Mercedes Benz
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Am Heck erkennt der Kenner neu gezeichnete Rückleuchten und geänderte Auspuffendrohre Foto: Mercedes Benz
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Die Facelift-Front erhält einen neuen Grill und eine geänderte Schürze. Außerdem funkeln gegen Aufpreis LED-Scheinwerfer Foto: Mercedes Benz
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Im Interieur wurde nur leicht Feinschliff betrieben Foto: Mercedes Benz
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Es gibt neue Materialien und Farben Foto: Mercedes Benz
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Dazu kommen ein neues Zentraldisplay und auf Wunsch ein größerer Infotainmentbildschirm Foto: Mercedes Benz
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Gut zu erkennen: Das Facelift (unten) mit neuem Grill und geändertem Stoßfänger Foto: Mercedes Benz
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Und auch am Heck erkennt man die neu gestalteten Rückleuchten sowie die geänderten Endrohre Foto: Mercedes Benz
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Hier zu sehen: Das A-Klasse-Facelift mit AMG-Sportpaket Foto: Mercedes Benz
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Die neue AMG-Optik von hinten Foto: Mercedes Benz
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Hier zu besichtigen: Das AMG-Line-Interieur. Mercedes verbessert vor allem die Smartphone-Anbindung der A-Klasse Foto: Mercedes Benz
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Umfangreicher ging es dem Sportmodell A 45 AMG an den Kragen. Neben einer neuen Front ... Foto: Mercedes Benz
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... und einem geänderten Heck mit größerem Diffusor und Dachspoiler ... Foto: Mercedes Benz
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... ging es auch dem 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder ans Leder. Außerdem wurde die Siebengang-Doppelkupplung kürzer übersetzt Foto: Mercedes Benz
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Erstmals im A 45 dabei: adaptive Dämpfer und ein mechanisches Vorderachs-Sperrdifferenzial Foto: Mercedes Benz
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Der neue A 45 AMG soll in 4,2 Sekunden auf 100 km/h spurten Foto: Mercedes Benz
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Möglich macht das der überarbeitete Zweiliter-Turbo mit 381 PS und 475 Newtonmeter Foto: Mercedes Benz
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Innen ändert sich im Vergleich zum Vorfacelift-A-45-AMG wenig Foto: Mercedes Benz
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Der offiziell stärkste Kompaktsportler der Welt steht ab Ende September 2015 beim Händler Foto: Mercedes Benz
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Dann gibt es auch die neue "Motorsport Edition" Foto: Mercedes Benz
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Das Ausstattungspaket für alle A-Klassen umfasst AMG-Spoiler und die Mercedes-F1-Farbgebung Foto: Mercedes Benz
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Auch innen geht es sportlich und Formel-1-lastig zu Foto: Mercedes Benz
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Die Sitze kommen mit Streifen im Mercedes-F1-Türkis Foto: Mercedes Benz

Mercedes hat beim Goodwood Festival of Speed das Facelift seiner kompakten A-Klasse präsentiert. Laut Mercedes-Vorstand Ola Källenius stand vor allem die Steigerung des Komforts auf der To-do-Liste. Das Ganze aber bitte, ohne die Fahrdynamik zu verwässern. Außerdem hat man bei der Sportversion A 45 AMG Hand angelegt, die nun wieder von sich behaupten darf, der stärkste Kompaktsportler zu sein.

Mehr Konnektivität

Optisch werden Sie hingegen nicht allzu viel vom A-Klasse-Facelift merken. Vorne reichen leichte Retuschen an Frontschürze und Grill. Außerdem blinzelt der Baby-Benz nun optional aus LED-Scheinwerfern. Am Heck zeichneten die Designer ein bisschen an den Rückleuchten und den Endrohreblenden herum. Neu ist die "Motorsport Edition", die mit AMG-Optik und den Farben des Mercedes-Formel-1-Teams vorfährt. Auch innen gibt es typische Facelift-Kost: Ein paar neue Materialien, ein geändertes Kombi-Instrument sowie (optional) einen größeren Acht-Zoll-Bildschirm. Und eine umfassende Smartphone-Integration darf natürlich auch nicht fehlen. Ab Anfang 2016 spricht die A-Klasse mit Apple CarPlay und versteht sich mit MirrorLink. Bereits vorher erhält die Kundschaft ein leicht modernisiertes Angebot an Assitenzsystemen.

Neuer Einstieg und Spar-Diesel

Um den Fahr-Manieren der A-Klasse ein wenig mehr Spreizung zu gönnen (bisher galt Daimlers Kompakter ja nicht gerade als Komfort-Wunder), hält mit dem Facelift die Fahrdynamikregelung "Dynamic Select" Einzug. Sie regelt die Charakteristik von Motor, Lenkung, Getriebe, Fahrwerk und Klimaanlage in den vier Stufen Comfort, Sport, Eco und Individual. Auf Wunsch kommen dazu nun adaptive Dämpfer. Neues gibt es zudem unter der Haube der A-Klasse. Als Basis dient künftig ein 102 PS starker 1,6-Liter-Benziner im A 160. Neuer Knauser-Champion wird der A 180 d BEE (Blue Efficiency Edition) mit 109 PS und einem Normverbrauch von 3,5 Liter. Außerdem steigt die Leistung bei A 220 d und A 250 um jeweils sieben auf nun 177 beziehungsweise 218 PS.

381 PS im A 45 AMG

Und dann gibt es da noch einen richtigen Paukenschlag, denn beim ohnehin schon reichlich verrückten A 45 AMG hat man nochmal ordentlich an der Leistungsschraube gedreht. Der 2,0-Liter-Turbo leistet nach dem Facelift 381 PS und 475 Newtonmeter und damit 21 PS und 25 Newtonmeter mehr als bisher. Ob der neue Audi RS 3 daran Schuld ist? Der hatte sich mit 367 PS vor kurzem den Titel "Stärkster Kompaktsportler" vom Baby-AMG gemopst. Nun steht der Pokal wieder offiziell in Affalterbach.

Ende Septmeber beim Händler

Dank der Leistungsspritze und einer kürzeren Übersetzung des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes fällt die Null-auf-100-km/h-Zeit von 4,6 auf 4,2 Sekunden. Für etwas mehr Freude bei den Bandscheiben gibt es nun auch bei A 45 adaptive Dämpfer und Freunde der Rennstrecke jubeln über ein neues, mechanisches Vorderachs-Sperrdifferenzial sowie über einen fünften Fahrdynamik-Modus namens Race. Optisch erkennt man den modellgepflegten A 45 AMG an neuen 19-Zoll-Rädern sowie einer modifizierten Frontschürze.