Alfa Quadrifoglio Verde: Top-Version der Giulietta powert mit 240 PS

Die neue Quadrifoglio-Verde-Topversion kommt exakt 60 Jahre, nachdem die erste Giulietta präsentiert wurde. Die Fahrleistungen sind beachtlich: Nach 6,6 Sekunden streift die Tachonadel über die 100er-Marke, die Spitze liegt bei über 240 km/h.

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Mehr Power: der Alfa Quadrifoglio Verde Foto: Alfa

"Quadrifoglio Verde" (QV) heißt übersetzt "vierblättiges Kleeblatt". In der Natur findet es nur, wer Glück beim Suchen hat. Und so gilt das rare Pflänzlein als Glücksbringer. Als solches wurde das Kleeblatt im Jahr 1923 am Alfa Romeo RL des Werksfahrers Ugo Sivocci angebracht. Und vielleicht half ja wirklich das Kleeblatt dabei, dass Sivocci Sieger des Langstreckenrennens Targa Florio auf Sizilien wurde. Seitdem ist es das Erkennungszeichen aller Alfa-Rennwagen. Und seit 1960 ziert das Blatt die Top-Sportmodelle der Marke. Das waren ab dem Jahr 2008 der MiTo Quadrifoglio Verde und ab 2010 die Giulietta Quadrifoglio Verde. Die jüngsten Auflagen beider Italo-Renner debütierten auf dem Genfer Autosalon im März 2014 und werden bald beim Händler stehen.

60 Jahre Alfa Romeo Giulietta: QV zum Jubiläum

Die neue Quadrifoglio-Verde-Topversion kommt exakt 60 Jahre, nachdem die erste Giulietta präsentiert wurde. Sie schöpft ihre Kraft von 240 PS aus dem gleichen Turbomotor wie der neue 4C. Der Leichtmetall-Vierzylinder weist einen Hubraum von 1.750 Kubikzentimeter auf. Das maximale Drehmoment liegt bei 340 Newtonmeter und wie auch im 4C ist die Maschine mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe TCT verknüpft. Die Fahrleistungen sind beachtlich: Nach 6,6 Sekunden streift die Tachonadel über die 100er-Marke, die Spitze liegt bei über 240 km/h. Ein neu gestalteter Ansaugtrakt soll sich um einen kraftvoll-sonoren Sound kümmern.

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Mehr Power: der Alfa Quadrifoglio Verde Foto: Alfa

Rote Bremssättel

Zu den Erkennungsmerkmalen des QV zählen Kleeblatt-Aufkleber auf den vorderen Kotflügeln und Karosserieteile in hochglänzendem Anthrazit. Dazu gehören die Gehäuse der Außenspiegel, der Kühlergrill, die Türgriffe und die Einfassungen der Nebelscheinwerfer. Am Heck grüßen große Auspuffenden. Eine Schau sind nicht nur die Alus in 17 oder 18 Zoll, sondern die rot lackierten Sättel der Brembo-Bremsanlage mit 320-Millimeter-Scheiben dahinter.

Sportsitze mit Kopfstützen

Für Fahrer und Beifahrer gibt's Sportsitze mit integrierten Kopfstützen. Bezogen ist das Gestühl mit einer Kombination aus Leder und Alcantara. Ein Lederlenkrad mit weißen Kontrastnähten gehört ebenso zur Serienausstattung wie die Instrumente mit QV-Logo. Auch die Manschetten von Schalthebel und Handbremse tragen schwarze Ledermäntel, hier mit grün-weißen Kontrastnähten. Zudem verwöhnen eine Alu-Pedalerie, ein schwarzer Dachhimmel und besondere Fußmatten. Die Giulietta QV ist ab 32.500 Euro zu haben.

Launch Edition: 500 Exemplare

Zum Marktstart gibt es die Top-Giulietta in einer auf 500 Exemplare limitierten "Launch Edition" ab 39.950 Euro. Zu den Spezialitäten der Sonderserie gehören Spoiler und Außenspiegelgehäuse aus Carbon, spezielle Front- und -heckschürzen sowie Seitenschweller. Das Auto rollt auf glänzenden, anthrazitfarbenen 18-Zoll-Alus im Fünfloch-Design. Als Karosseriefarben stehen Rosso Alfa, die Mehrschicht-Lackierung Rosso Competizione und exklusiv der matte Farbton Grigio Magnesio zur Wahl.

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Mehr Power: der Alfa Quadrifoglio Verde Foto: Alfa

Auch nur Paket zu haben

Wer keinen kompletten Quadrifoglio Verde will, kann auch nur das "QV Line"-Paket in Kombination mit fast allen Motorvarianten ordern. Es enthält Quadrifoglio-Verde-Aufkleber für die Karosserie, eine Brembo-Bremsanlage, Scheinwerfer mit dunklem Hintergrund, getönte Fondscheiben, Seitenschweller sowie Karosserie-Applikationen in hochglänzendem Anthrazit. Das Interieur besticht durch eine schwarze Armaturentafel, Sportpedale aus Aluminium, Leder/Alcantara-Sportsitze und ein Lederlenkrad mit weißen Kontrastnähten.

Alfa Romeo MiTo Quadrifoglio Verde

Auch der MiTo ist als Quadrifoglio Verde bestellbar und kostet in dieser Version 23.500 Euro. Der starke Kleeblättler wird von einem 170 PS starken 1,4-Liter-Otto vorangebracht, der nun ebenfalls mit einem TCT-Getriebe gekoppelt ist. Der MiTo QV knackt die Tempo-100-Marke nach 7,3 Sekunden und schafft 219 km/h Spitze. Das Auto verbraucht 5,4 Liter pro 100 Kilometer und emittiert 124 Gramm CO2 pro Kilometer. Im Vergleich zum Vorgängermodell sind das zehn Prozent beim Verbrauch und elf Prozent beim CO2-Ausstoß weniger. Auch für den MiTo ist das Ausstattungspaket "QV Line" verfügbar.

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