Skodas Vision S: Yetis großer Bruder

Dass Skoda auch Premium kann, bewiesen die Tschechen bereits mit dem Superb. Ähnlich „superb“ soll auch das neue Nobel-SUV namens „Vision S“ werden. Die Vision S soll als großer Bruder des Yetis Marktanteile von BMW, Mercedes, Land Rover und Co. erobern.

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Skodas neues großes SUV wird voraussichtlich Kodiak heißen. Foto: Hersteller
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Skodas neues großes SUV wird voraussichtlich Kodiak heißen. Foto: Hersteller
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Skodas neues großes SUV wird voraussichtlich Kodiak heißen. Foto: Hersteller

Es ist wohl der unglaublichste Turnaround der Automobilgeschichte: Der Imagewandel von Skoda vom Billigauto zum Premiumanbiete. Seit der Übernahme durch VW straft Skoda wohl alle Marketingexperten Lügen. Skoda ist daher auch heute eine der beliebtesten Automarken in Österreich. Kein Wunder wenn sich die Tschechen nun mutig in neue höherklassige Gefilde, wie den Vision S, wagen. Die ersten Entwürfe versprechen schon Hochwertiges: Eine Prise BMW X3, ein Schuss Mercedes GLC, und ganz viel Audi Q5 – nicht von schlechten Eltern diese Mixtur. Natürlich soll es nicht bei einer „Vision“ bleiben und so wird der neuen Skoda wohl „Kodiak“ heißen, benannt nach einer Insel in Alaska. So tough wie das Wetter im nördlichsten US-Bundesstaat will das SUV mit serienmäßigem Allradantrieb auftreten. Die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor soll den Kodiak damit zu einem Allradler machen, der keinerlei mechanische Verbindung zwischen den Antrieben hat.

 

Sensationell geringer CO2-Ausstoss.

Der VW Konzern siedelt das 4,70 lange SUV deutlich über Tiguan und Seat Ateca an, obwohl sie die selbe Basis teilen. Drei Sitzreihen soll das Serienfahrzeug schlussendlich besitzen und somit bis zu  sieben Personen Platz bieten. Der Radstand von 2,79 Metern verspricht dabei komfortables reisen. Als Studie wird der Kodiak mit einem Plug-In-Hybridmotor präsentiert. Die Systemleistung soll 225 PS betragen und das SUV in 7,4 Sekunden auf 100 treiben. Der Verbrauch wird laut „Vision“ unter 2 Liter, auf 1,9 fallen. Mit 45 Gramm CO2 pro Kilometer setzt Skoda neue Benchmarks.

 

Total vernetzt.

Als erster Skoda wird der Kodiak mit Head-up Display ausgestattet sein. Die Vernetzung des Fahrzeugs erreicht dabei neue Maßstäbe, so kann man das Auto als WLAN-Hotspot nutzen. Dazu will Skoda bahnbrechende neue Technologien präsentieren, die Smartphone-Apps für den Straßenverkehr nutzbar machen wollen. So gar nicht Premium soll der Preis sein, wie bei Skoda üblich, gibt es die Einstiegsmodelle zum Vorzugspreis. Die ersten Kodiaks könnten übrigens schon Ende dieses Jahres vom Band laufen.

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