Skoda Karoq: Yetis neuer Schlitten

Als Reinhold Messner beteuerte den Yeti gesehen zu haben, wurde er für verrückt erklärt. Ab 2009 standen Yetis an jeder Ecke. Das Erfolgsmodell von Skoda schlug ein, weil es so herrlich anders war. Diese großen Yeti-Fußspuren soll nun der Nachfolger Karoq ausfüllen.

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Aus dem Yeti wird der Karoq. Foto: Hersteller
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Aus dem Yeti wird der Karoq. Foto: Hersteller
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Aus dem Yeti wird der Karoq. Foto: Hersteller
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Aus dem Yeti wird der Karoq. Foto: Hersteller

Der Österreicher Karl Neuhold designte den Karoq und wählte eine angenehm klare Formensprache. „Kristallin“ nennen die Tschechen das neue Konzerndesign, eine Reminiszenz an die Kristallglastradition unserer nördlichen Nachbarn. Der kleine Bruder des Kodiaq ist ein wenig kürzer als der Konzernprimus VW Tiguan und orientiert sich eher an den südlichen Spanienableger Seat Alteca. Dass man den Namen Yeti nicht beibehalten hat, liegt am Hauptmarkt Skodas – nämlich China. Dort nennt man „Yeti“ Menschen denen man nur das Schlimmste wünscht. Die Skoda Marketer haben das schnell erkannt, und sie haben erkannt, was die Erfolgsformel von kompakten SUVs ausmacht: Klare Linien, hohe Sitzposition und ein breites Motorenangebot.

 

Schaut nicht nur Offroad aus, er kann auch 4WD.

Das ist beim Karoq mit drei Dieseln und zwei Benzinern reichhaltig. Die Leistung liegt zwischen 115 PS und 190 PS. Der 2,0 TDI mit 150 PS soll dabei nur 4,4 Liter im Schnitt verbrauchen. Geschalten wird entweder händisch per Sechsgang- oder automatisch per Siebenganggetriebe. Der Innenraum wird mit einigen pfiffigen Details aufgewertet. So lässt sich die digitale Instrumententafel frei programmieren und an die Fahrerwünsche anpassen. Viel Nutzwert bietet auch der Kofferraum der trotz sehr kompakter Außenmaße bis zu 1.810 Litern Volumen bieten kann und den Karoq fast schon zum Kleinlaster macht. Und noch etwas ist praktisch: Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern die ausschließlich 2WD unterwegs sind, gibt es den Karoq auch als 4WD, ab dem Topmodell mit 190 PS sogar serienmäßig. Damit bleibt der Karoq wie sein Vorgänger Yeti einer der die Berge liebt.

 

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