Skoda Kamiq Style TSI DSG: Viel Platz im City-SUV

Warum man in Prag auf den Kamiq angesprochen wird und warum das kompakte City-SUV nicht nur ein guter Deal für Beton­dschungelbewohner ist.

Skoda Kamiq
Foto: Skoda

Zur Präsentation des neuen Skoda Octavia in Prag durften wir stilecht im neuen Skoda Kamiq anreisen, und der sorgte in Prag vor unserem Hotel gleich für Aufsehen, denn die SUV-Dichte ist bei unseren tschechischen Nachbarn bei Weitem nicht so hoch wie bei uns. Der Besitzer des italienischen Lokals neben dem Hotel klärte uns sogleich auf, dass man den Kamiq in seinem eigentlichen Heimatland noch nicht bekäme.

Komfortabel. Nach dieser kurzen Aufklärung über Verkaufspolitik des VW-Konzerns aber jetzt zu den Qualitäten des Autos – und die sind mannigfaltig. Trotz seiner kompakten Länge von 4,2 Metern ist im Kamiq für die Mitfahrer ausreichend Platz. Der Kofferraum schluckt zwar 400 Liter, aber nach einer ausgedehnten Shoppingtour kann es etwas eng werden. Fahrwerk und Motor sind hervorragend gelungen. Der 1.0-TSI-Benziner mit 115 PS geht im Paarlauf mit der DSG-Automatik  flott zutage und gönnt sich dabei nicht zu viel. Der Kickdown beim Überholen auf verstopften Landstraßen ist mehr als ausreichend. Das Fahrwerk ist komfortabel.

Wohnzimmerfeeling. Im Innenraum haben wir uns gleich wohlgefühlt. In unserer Test­ausstattung „Style“ waren ein Virtual Cockpit sowie ein vernetztes Infotainmentsystem (MIB 3) verbaut. Abseits davon ist alles aufgeräumt und an seinem Platz. Das optionale Panoramadach bietet schöne Aussichten.

Fazit. Der Kamiq fühlt sich als City-SUV nicht nur in der Stadt, sondern auch Überland sehr wohl. Die Strecke Linz-Prag-Linz war perfekt für den Test. Stadt, Landstraße, Autobahn – alles dabei. Mit 6 Litern geht der Verbrauch total in Ordnung. Der Startpreis liegt bei 19.570 Euro. Unser übervoller Testwagen kostete knapp 35.000 Euro.

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