Sieben auf einem Streich: Jeep Concept Cars

Da geht jedem Jeep-Liebhaber das Herz auf. Jeep und der konzerneigene Zubehör- und Performanceteile Hersteller, Mopar, haben anlässlich der 52. Easter Jeep Safari Messe in Moab, Utah, gleich sieben Concept-Cars entsendet und wahre Großtaten vollbracht. Leichtbauversionen aktueller Modelle, Baja-Renner oder eine Retro-Version des legendären Wagoneer waren auf der größten Jeep-Messe zu sehen.

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Gleich sieben neue Concept Cars präsentiert Jeep gemeinsam mit Mopar. Foto: Hersteller
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Gleich sieben neue Concept Cars präsentiert Jeep gemeinsam mit Mopar. Foto: Hersteller
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Gleich sieben neue Concept Cars präsentiert Jeep gemeinsam mit Mopar. Foto: Hersteller
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Gleich sieben neue Concept Cars präsentiert Jeep gemeinsam mit Mopar. Foto: Hersteller
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Gleich sieben neue Concept Cars präsentiert Jeep gemeinsam mit Mopar. Foto: Hersteller

Bleiben wir gleich beim Wagoneer. Man könnte ihn als Urvater der heute so angesagten Luxus-SUVs bezeichnen. Sieben Jahre bevor der Range Rover auf den Markt kam, konnte man mit dem Wagoneer direkt von den Sümpfen der Everglades in die Grand Opera nach Miami fahren, oder vom Holzfällereinsatz in Washington nach Seattle um dort schick Essen zu gehen. Die Neuauflage hat nichts vom Charme des 1963 vorgestellten SJ Wagoneer verloren, dennoch ist innen feinstes ochsenblutfarbenes Leder verbaut, den Dachhimmel ziert ein Korbgeflecht und auch sonst wurden zahlreiche Extras aus dem Mopar-Programm verbaut. Weniger opulent, dafür konsequent auf Leichtbau getrimmt, ist der Jeep 4SPEED bzw. der Sandstorm, während letzter als Wüstenbuggy blitzschnell über Dünen huscht, führt der 4SPEED eine Weiterentwicklung der Pork Chop Studie von 2011 bzw. dem Stitch Concept von 2013 fort. Die Geländefähigkeiten eines Wranglers werden mit dem leichtbeinigen Auftritt einer deutlich abgespeckten Karosse kombiniert.

 

Nacho Jeep: Rollender Katalog für Performance Zubehör.

Der Jeep Jeepster hingegen basiert auf dem klassischen Vorgänger von 1966. Mit gängigen Modifikationen wurden ein völlig neues Auto kreiert, das etwa mit LED-Geländeleuchten ausgestattet ist, die unglaubliche 8.000 Lumen Leuchtstärke aufweisen. Die Frontscheibe ist klappbar und dank Höherlegung und diverser moderner Styling-Gimmicks bekam der Jeepster einen völlig eigenen Charakter. Ähnlich auch der B-Ute basierend auf einem handelsüblichen Renegade: Innen, Außen und unter der Haube haben die Mopar-Spezialisten ordentlich Hand angelegt und verbaut was das Programm hergibt. Noch radikaler geht das nur mehr beim Nacho Jeep: Mopar selbst nennt das Auto einen „Rollen Katalog für Jeep-Performance Zubehör“. Verbaut wurde alles in einem neuen Wrangler JL. Da ist alles drin und dran und dank gelbem Speziallack hat man ihm auch noch den Namen Nacho verpasst – das lassen sich Jeep-Freaks gerne schmecken. Ebenso wie den J-Wagon, der auf Basis eines Wrangler JL Sahara entstand, und mit Premium-Styling wie speziellem Leder und einer eigenen Außerlackierung glänzt. Die meisten Konzepte lassen sich heute bereits realisieren, ob der Wagoneer und der Jeepster kommen werden, steht noch in den Präriesternen.

 

 

 

 

 

 

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