Shake it, Porsche! Der 911 Carrera S im Martini-Design

Die gute Nachricht: Nach 16 Jahren Abstinenz tritt Porsche wieder beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an. Aus diesem Anlass gibt's den 911 Carrera S im legendären Martini-Racing-Look. Die schlechte: Nur 80 weltweit werden ihn fahren ...

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Berühmte Streifen: Porsche legt ein Editionsmodell im Martini-Look auf Foto: Porsche

Streifen in Hellblau, Dunkelblau und Rot sowie ein weißer Martini-Schriftzug auf blauem Grund sind die Erkennungsmerkmale der von der italienischen Marke gesponserten Boliden. Im Jahr 2014 sind die berühmten Farben allerdings nicht mehr mit Porsche am Le-Mans-Einsatzfahrzeug 919 Hybrid, sondern in der Formel 1 an den Rennwagen des Williams-Teams unterwegs.

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Ein Prototyp des Ultra-Sportlers Porsche 918 Spyder aus dem Jahr 2012 trug ebenfalls ein Martini-Kleid Foto: Porsche

Auf 80 Stück limitiert

Der nun aufgelegte Martini-Porsche soll an Le-Mans-Ikonen wie den 917 oder den 935 "Moby Dick" erinnern, die in den 1970er-Jahren bei den Langstreckenrennen siegten. Nur 80 Fahrzeuge wird es vom Sondermodell geben, sie sind in Holland, Italien, Spanien, Polen, Ukraine, Tschechien, Zypern, Finnland und Großbritannien zu haben. Außerdem werden sie in China, Japan und in Lateinamerika angeboten. Für die deutschen Fans gibt es einen Wermuts-Tropfen im Sinne des Wortes: Sie können nur eine entsprechende Martini-Folierung für 1.071 Euro bestellen. Wie uns ein Unternehmenssprecher auf Nachfrage erklärte, sieht Porsche hierzulande nur wenig Absatzchancen für ein in dieser Form vorkonfiguriertes Auto.

Cup-Spoiler für die Aerodynamik

Wer außerhalb von Deutschland lebt, kann seinen Martini-Elfer in Weiß oder Schwarz ordern. Die vordere Haube, das Dach und die Fahrzeugflanken sind mit den charakteristischen Farben des Martini-Racing-Designs verziert. An der Frontschürze, die aus dem optionalen Aerokit "Cup" stammt, schiebt sich eine optimierte Spoilerlippe in den Wind. Am Heck bildet der feststehende Spoiler, ebenfalls aus dem Cup-Kit, das aerodynamische Gegenstück.

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Das Editionsmodell bietet noch die Spoiler aus dem Cup-Aerokit Foto: Porsche

Einstiegsleisten und Schriftzüge

Edelstahl-Einstiegsleisten mit dem Schriftzug "911 Carrera S - Martini Racing Edition" locken in den Innenraum. Dort bietet der Martini Porsche nicht nur schwarz belederte Sportsitze, sondern auch spezielle Zierblenden mit "Martini Racing Edition"-Schriftzug. Ab Werk sind das Sport-Design-Lenkrad und das Sport Chrono-Paket ebenso vorhanden wie ein Multimediasystem mit Navi, eine Bose-Soundanlage und ein Drehzahlmesser mit schwarzem Zifferblatt.

3,8 Liter Boxer mit 400 PS

Im Martini-Porsche schlägt das Herz des 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotors mit 400 PS. Er beschleunigt den handgeschalteten Straßensportler in 4,5 Sekunden auf Tempo 100, in Verbindung mit dem optionalen PDK-Getriebe sind es nur 4,1 Sekunden. In der Spitze schafft der Schalter 304 km/h, die PDK-Version wird 302 km/h schnell. Wer sich hier seinen Martini-Renner selbst zusammenstellen will, muss mindestens 105.173 für den Carrera S einrechnen, das Aerokit Cup kostet 4.968 Euro.

Fahrsicherheitstraining mit Porsche:

www.porsche.at

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