Schneller als die Polizei erlaubt: Porsche 911

Zu good Cop und bad Cop gesellt sich nun auch noch Fast Cop – der Porsche 911 der Polizei, der dem Innenministerium nun bis Oktober zur Verfügung steht. Damit soll in der Hauptreisezeit Jagd auf Schafsköpfe im Wolfspelz gemacht werden.

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Der neue Dienst-Porsche der Polizei kostet dem Steuerzahler keinen Cent. Foto: BMI
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Der neue Dienst-Porsche der Polizei kostet dem Steuerzahler keinen Cent. Foto: BMI

Der „Geschwindigkeitsrekord“ auf einer österreichischen Autobahn liegt bei 352km/h. Aufgestellt von einem völlig Verrückten in einem 640 PS starken Lamborghini. Zugegeben da hat auch der aktuelle Neuzugang der Polizei das Nachsehen, aber der Porsche hat schließlich nicht nur die Aufgabe Raser zu verfolgen, sondern man will auch Vorbildwirkung signalisieren. „Mit dem neuen Porsche 911 verfolgen wir das Ziel zu zeigen, dass man auch mit einem PS-starken Sportwagen eine verantwortungsvolle und umsichtige Fahrweise an den Tag legen kann", schildert der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, die Umwegrentabilität des Sportwagens.

„Fast Cop“ und Showmobil

Und dann ist da noch das Image: Denn der Elfer macht auch in offizieller Uniform ordentlich was her und wird als Showmobil genutzt. So feierte er seine Premiere bei der Sportwagenparade in Velden und kehrt damit zu seinen Wurzeln zurück. Der Kärntner Ort Gmünd ist schließlich die Geburtsstätte der Autoikone. Deshalb ist es auch nicht der erste Zuffenhausner der sich seine Sporen bei unserer Polizei verdient. Die Zusammenarbeit zwischen der Stuttgarter Sportwagenmarke und den hiesigen Gesetzeshütern geht auf die 60er Jahre zurück. Dem Steuerzahler kostet der Renner übrigens keinen Cent. Möglich macht das Porsche Österreich, welche dem Innenministerium 4.897 Fahrzeuge verleast. 

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