Probleme mit Elektronik: Das sollte man tun

Wenn die Temperaturen auf mehr als 30 Grad klettern, haben Autofahrer eine schweißtreibende Fahrt vor sich. Bei großer Hitze kann auch die Elektronik leiden. Brechen ABS oder ESP zusammen, helfen nur noch Pannenhelfer.

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Setzt die Elektronik im Auto aus, sollte der Wagen abgestellt werden Foto: APA (dpa/gms/Jens Kalaene)

Hohe Temperaturen sind nicht nur für Autofahrer ein unangenehmer Begleiter. Auch die Bordelektronik kann im Hochsommer streiken. "Wenn das Auto überhitzt, können Systeme wie ABS, ESP oder Airbags ausfallen", sagt der Experte Eberhard Lang. Sobald eine Kontrollleuchte im Cockpit ein Problem signalisiert, sollten Autofahrer den Wagen abstellen und einen Pannenhelfer rufen.

Gefahren in der Sonne

Elektronische Bauteile wie Halbleiter sind häufig auf Temperaturen von bis zu 80 Grad ausgelegt. In der prallen Sonne kann sich der Bereich unter der Motorhaube jedoch bis zu 100 Grad aufheizen. Der Innenraum kann beim Parken ähnliche Temperaturen erreichen.

Tipps gegen Überhitzung

An heißen Tagen kann auch der Motor Schaden nehmen. Bei längeren Standzeiten oder im dichten Stadtverkehr gerät die Kühlung an ihre Grenzen. Experten raten zu einem unkonventionellen Trick: Damit das Kühlwasser nicht heiß wird, sollten Autofahrer kurz die Heizung anstellen. Das leitet die Wärme in den Innenraum des Fahrzeugs. Unterwegs genügt in der Regel der Fahrtwind, um den Motor kühl zu halten.

Weitere Tipps

Autofahrer sollten im Hochsommer grundsätzlich einen Blick auf die Wassertemperaturanzeige im Cockpit werfen. Wenn der Zeiger in den roten Bereich gelangt, droht im äußersten Fall ein Motorschaden. Auch hier gilt es, den Wagen an den Straßenrand zu fahren und Hilfe zu holen. Mögliche Ursache kann zu wenig Kühlwasser sein. Wenn Autofahrer eine lange Fahrt bei Hitze antreten, empfiehlt Eberhard Land einen kurzen Besuch in der Werkstatt, um den Pegel und die Zusammensetzung der Kühlflüssigkeit zu überprüfen.

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