Porsche Targa 4S: Die Macht des „Bügels“.

Wo „Targa“ draufsteht, ist Porsche drin, denn Porsche ließ sich den Begriff schützen. Der Porsche 911 Targa 4S ist aber mehr als ein „Sicherheitscabrio“, als das er 1965 vorgestellt wurde. Er scheint in seiner aktuellen Ausgabe der „perfekte 911er“ zu sein.

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Wo Targa draufsteht, ist Porsche drin: Der neue Porsche Targa 4S. Foto: Hersteller

Kein anderes Fahrzeug mit abnehmbarem Panoramadach darf sich Targa nennen. Das Wort „Targa“ wurde dem Italienischen entliehen und bedeutet so viel wie „Schild“, eben jene Panoramadachkuppel, die Open Air-Feeling verleiht. Mit dem Porsche Targa 4S (intern Typ 997 bezeichnet) führt das neueste Modell die Zuffenhausener Tradition, die 1965 begann, konsequent fort. Damals unter Druck des von der USA forcierten „Safety Acts“ als „Sicherheitscabrio“ ins Rennen geschickt, ist der Targa jeder 911er Generation schon längst Kult. Dieses Erbe tritt nun der Porsche Targa 4S an. Ein Fahrzeug, das in der Fachpresse schon als „perfekter 911er“ gefeiert wird.

 

Wie von Roboterhand...

Targa-Fans lieben seit jeher den berühmten „Bügel“, das deutlichste Unterscheidungsmerkmal zum Cabrio. Farblich wird dieser Hingucker wieder hervorgehoben, und zwar mit Silberlack. Dennoch verschwindet, wie beim offenen 911er, das „Panoramadach“ elektrisch. Doch ein Targadach wie von Geisterhand zu versenken, ist weit aufwändiger als ein Cabrioverdeck. Mittels „Roboterhänden“ wird das „Schild“ im Heck verstaut. Abgesehen vom Kultfaktor bietet der Targa einen zentralen Vorteil gegenüber dem Cabrio: Die vollwertige Heckscheibe sorgt für mehr Durchblick.

 

Wo Targa draufsteht, ist ausschließlich Porsche drin.

Technisch ist der Targa 4S komplett zu seinen Coupé bzw. Cabriovarianten identisch. Doch Coupés und Cabrios gibt es auch von anderen Herstellern – einen Targa nur von Porsche. Und dann bleibt noch die Kostenersparnis, schließlich ist der Porsche Targa 4S, im Vergleich zum Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet laut Liste um stolze 2,81 Euro billiger.

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