Werners Auto-Blog: Parken im Parkhaus - das ging einmal

Wir erleben schon seit einiger Zeit ein kurioses Phänomen. Während Autos im Schnitt immer größer werden, schrumpft gleichzeitig die Parkplatzgröße. Das ist vor allem an den Betonpfeilern in Tiefgaragen abzulesen. Dort haben sich viele Autofahrer mit einem Kaskoschaden verewigt.

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Reinkommen ins Parkhaus ist eine Sache, aber rauskommen ... Foto: antpkr/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Im Ernst: Es kommt mir so vor, als wären Tiefgaragen dazu da, Autos zu ruinieren. Wenn ich es bei der ultraengen Einfahrt ohne Feindkontakt (Felge) mit dem gigantischen Randstein schaffe, erwartet mich die elendig enge Parklücke, welche selbst Radfahrer zur Verzweiflung treiben würde. Abgesehen vom "bleden Gepiepse" aller sich am Fahrzeug befindlichen Park-Warnmeldern.

Und wenn ich dann aussteige, ist gut zu erkennen, dass der gerade verspeiste Hamburger nicht zwischen Tür und Auto passt. Dickbauchprobleme kennen anscheinend auch andere Parker, die dann oft den fehlenden Platz mit einer Delle in meiner Türe gutmachen.

Ach ja, und bei der Ausfahrt ist der "Ticketschlucker" immer zu tief, zu hoch oder zu weit weg. Das dürfte aber nicht am Parkhaus oder mir, sondern am zu großen, zu kleinen oder zu breiten Auto liegen ...

Werner Christl
Motor-Ressortleiter Werner Christl Foto: Weekend Magazin

Autos sind seine Leidenschaft. Diese hat Werner Christl, der studierter Pädagoge ist, zu seinem Beruf gemacht. In seinen Betrachtungen und Kommentaren widmet sich der langjährige Motor-Ressortleiter des Weekend Magazins den täglichen Herausforderungen im Leben eines Autofahrers.

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