Opel Ampera-e: Was „Volt“ ihr mehr?

Bei Opel überschlagen sich die Ereignisse: Das Unternehmen steckt mitten in der größten Modelloffensive der Geschichte. Zwischen 2016 und 2020 werden 29 neue Modelle lanciert. Nächstes Jahr wird einer dieser Modelle den Elektroautomarkt bereichern: Der Opel Ampera-e.

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Der Opel Ampera-e glänzt mit bis zu 320 Kilometern Reichweite. Foto: Hersteller

Schon der erste Ampera, der 2011 erschien, war ein Meilenstein des alternativen Antriebs. Sein Nachfolger wird dieses Erbe mit einem völlig neuen, innovativen Batteriekonzept antreten. Die Akkus sind flach im Fahrzeugboden installiert und bieten daher endlich so viel Platz für den Innen-, sowie den Kofferraum, wie bei einem herkömmlichen Antrieb. Dazu wird der Ampera-e mit neuester Connectivity glänzen. Das preisgekrönte Opel OnStar System wird auch im Stromer zum Einsatz kommen. Zusätzlich bleiben mit speziellen Instrumenten immer der Ladezustand und die Reichweite im Blick.

 

Premiere im Herbst 2016 in Paris

Opel verspricht mit dem neuen Konzept nicht nur mehr Reichweite als herkömmliche Elektrofahrzeuge, sondern will ihn noch dazu zu einem erschwinglichen Preis anbieten. Opel-Chef Thomas Neumann ist sich daher sicher, dass: „die bisherigen Nachteile wie zu hohe Preise oder geringe Reichweiten nun endlich passé sind“. Details zum neuen Opel-Stromer wird es im Herbst 2016 geben, wenn der Ampera-e in Paris vorgestellt wird. Schon jetzt sickern aber erste Daten durch. Da der Ampera-e das Schwesternmodell zum neuen, in den USA angebotenen, Chevrolet Volt sein wird, geht man in Fachkreisen von einer rein elektrischen Reichweite von 320 Kilometern aus. Der Preis könnte knapp über 30.000 Euro liegen.

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