Olé(ck o mio): Seat Cupra E-Racer

Er legt einen Auftritt hin, der selbst hartgesottenen Toreros Respekt einflößt – der neue Seat Cupra E-Racer. Nomen est omen ist er am Stromen. Allerdings ist er vorerst nur für die Rennstrecke gedacht, was eine Beschleunigung von 0 auf 200 in 8,2 Sekunden unterstreicht. Bis zu 12.000 Umdrehungen pro Minute leistet der Motor, der kurzfristig bis zu 680PS abrufen kann: Olé!

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Der wohl schärfte Seat aller Zeiten: der Cupra E Racer. Foto: Hersteller
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Der wohl schärfte Seat aller Zeiten: der Cupra E Racer. Foto: Hersteller
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Der wohl schärfte Seat aller Zeiten: der Cupra E Racer. Foto: Hersteller

Was M für BMW oder AMG für Mercedes bedeutet, heißt bei Seat Cupra. Die spanische Performance-Schmiede hat kürzlich einige Überstunden an den Tag gelegt, um ihr neues Meisterwerk der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Erstlingswerk eines elektrisch angetriebenen Rennwagens von Seat ist dabei schon auf den ersten Blick äußerst gelungen. Böse sieht er aus, und das soll er auch sein, denn man ist keinerlei Kompromisse eingegangen. Extreme Tieferlegung, High-Performance Reifen und eine Spoilergalerie wie aus den 80ern sorgen für einen sensationellen Auftritt. 408PS leistet der Cupra im Dauerbetrieb, wenn mal eine lange Gerade ansteht, dann sind schon mal bis zu 680PS abrufbar. Das bringt einem in 8,2 Sekunden auf 200, bei 270km/h ist dann Schluss.

 

408PS Dauerleistung, 680PS wenn es nötig ist.

Unter der Haube bzw. unter der Karosse befindet sich das Her(t)zstück des Cupra. 6.072 Zellen elektrisieren den Fahrspaß. 450 Kilogramm wiegen diese Akkus, Gewicht, das im Fahrzeugboden verbaut, für einen idealen Schwerpunkt sorgt. Damit verursachen die Stromspeicher ein Drittel des gesamten Fahrzeuggewichts. Dank konsequentem Leichtbau konnte das Gesamtgewicht dennoch ideal gehalten werden. In nur 40 Minuten soll der Cupra wieder voll aufgeladen und fertig für die Piste sein. 2018 bringt Seat die ersten E-Racer auf die Rennstrecken um ihn unter Realbedingungen in der TCR-Klasse zu testen. 2019 soll er dann auf der möglicherweise kommenden rein elektrischen TCR-Konkurrenz die Rennstrecken aufmischen. Einen Blick in den Rückspiegel brauchen die Cupra-Fahrer dabei nicht zu werfen. Kameras ersetzen die Spiegel und blenden die Sicht nach hinten ein. Der Mitbewerb wird ihn aus heutiger Sicht ohnehin nur von hinten zu sehen bekommen.

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