Goodwood 2014: Festival der Superlative

Neben jeder Menge Oldtimern und PS-starken Neuheiten tummelten sich beim "Goodwood Festival of Speed" auch Motorsport-Legenden auf Lord Marchs Spielwiese. Giacomo Agostini, Jackie Stewart und Co. mischten sich für ein Wochenende unters "Fußvolk".

Oliver Turvey in einem McLaren-TAG-Porsche MP4/2, den einst Niki Lauda fuhr - Cover
Oliver Turvey in einem McLaren-TAG-Porsche MP4/2, den einst Niki Lauda fuhr Foto: Getty

Zum Jubiläum "120 Jahre Mercedes Motorsport" wurden die neuen CLS-Modelle in London vorgestellt. Insgesamt 35 Fahrzeuge standen für Testfahrten bereit. Um standesgemäß in Goodwood vorzufahren, entschied sich das Weekend Magazin für das Top-Modell – den neuen CLS 63 AMG S 4MA- TIC Shooting Brake (Marktstart in Österreich: 27. September). Schon der fette Sound beim Start bringt die Glückshormone in Wallung. Unter der Haube versteckt sich ein 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit 585 (!) PS – was will man mehr?

Was ist neu im CLS?

Die Assistenzsysteme der S-Klasse finden sich jetzt auch im CLS. Serienmäßig an Bord ist der Collision Prevention Assist Plus, der Auffahrunfälle vermeiden soll – notfalls durch autonomes Bremsen. Top sind die Multibeam- LED-Scheinwerfer mit vorausschauendem Kurven- und Abbiegelicht. Für das Coupé als auch für den Shooting Brake stehen künftig fünf Motoren zur Wahl. Neu sind der CLS 220 BlueTEC Vierzylinder-Diesel sowie der V6-Benziner mit Abgasturboaufladung im CLS 400. Zudem kommt in allen BlueTEC- Modellen und im CLS 500 das weltweit erste neunstufige Automatikgetriebe 9G-TRO- NIC zum Einsatz.

Rennfahrer-Legenden unter sich: Giacomo Agostini und Jackie Stewart
Rennfahrer-Legenden unter sich: Giacomo Agostini und Jackie Stewart Foto: Getty

Unter Gleichgesinnten

Alleine die rund zweistündige Autofahrt von London nach Goodwood ist ein Erlebnis. Ein Backsteinhaus reiht sich an das andere – und schaut man genauer hin, welche "Vehikel" in der Einfahrt parken, wird sofort ersichtlich – hier ist der alte Geldadel zu Hause. Schon lange vor der Zufahrt zum "Festival of Speed" ist das Dröhnen unzähliger Motoren zu hören. Endlich am Festivalgelände angekommen, wird der Besucher vom unverkennbaren Benzingeruch begrüßt.

Wohin als Erstes?

Rennsport hautnah mit diversen Cups (sowohl Neuwagen als auch Oldtimer), eine Maserati- Ausstellung, jede Menge Neuvorstellungen und unzählige Motorsport-Legenden geben sich bei Lord Marchs "Gartenparty" ein Stelldichein. Egal, welche Richtung man einschlägt – in Goodwood gibt es überall Kurioses und Neues zu entdecken.

Motorsport-Größen

Neben den alten Haudegen Giacomo Agostini Emerson Fittipaldi, Damon Hill, Stirling Moss oder Jackie Stewart trifft man beim "Festival of Speed" auch die aktuelle PS-Generation, wie die Formel-1-Piloten Lewis Hamilton, Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel. Das traditionelle 1,86 Kilometer lange Bergrennen ("Hill Climb") gewann heuer Rallyefahrer Sébastian Loeb, hinterm Steuer eines Peugeot 208 T16 Pikes Peak. Platz zwei ging an Michael Bartels.

Highlights und Premieren

Die Schweden feierten in Goodwood mit ihrem 1.360 PS-starken Koenigsegg One: 1 Premiere. BMW präsentierte den i8, Audi stellte den Sport Quattro S1 vor. Und Nissan präsentierte mit dem Concept Car GT-R 2020 ihr neues "Batmobil".

Weitere Video-Clips vom Goodwood Festival of Speed 2014:

www.youtube.com

Weekend Magazin Cover KW 28
Foto: ACTS/MIKE RANZ

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