Neues Design, mehr Power: Mitsubishi Concept

Design, Antrieb und Konnektivität: Bei der neuen Studie XR-PHEV zeigt Mitsubishi viel Neues. So gibt das Crossover-Modell Hinweise auf das künftige Markendesign und verwirklicht spannende Technik-Ideen!

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Die Front sieht ganz ansehnlich aus Foto: Mitsubishi

Die futuristische Designstudie eines Kompakt-Crossovers stellt Mitsubishi ins Rampenlicht der LA Auto Show. Der Concept XR-PHEV steht zwischen SUV und Coupé und soll Hinweise auf das künftige Mitsubishi-Design geben. Es könnte sich sogar um einen Nachfolger des ASX handeln, denn mit 4,37 Meter ist das Concept Car nur ein paar Zentimeter länger. Allerdings ist die Studie mit 1,87 Meter deutlich breiter und mit 1,57 Meter wesentlich flacher - typisch Crossover eben. Dazu passt, dass die Inspirationsquelle ein Sportler gewesen sein soll, der im Startblock kniend auf den Beginn des Rennens wartet.

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Scheinwerfer, Grill und unterer Lufteinlass werden zu einem Element zusammengefasst Foto: Mitsubishi

Plug-in-Hybrid mit Turbo-Dreizylinder

Wie der Name sagt, handelt es sich um ein Plug-in-Hybridfahrzeug (Plug-in Hybrid Electric Vehicle, PHEV). Anders als der bereits angebotene Mitsubishi Outlander PHEV hat die Studie keinen Allrad-, sondern Frontantrieb. Dabei wird ein 136 PS starker 1,1-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit einem Elektromotor kombiniert, der 164 PS oder 121 Kilowatt leistet. Der Lithium-Ionen-Akku unter dem Boden speichert 14 Kilowattstunden elektrische Energie, was für 85 Kilometer elektrische Fahrt reichen soll. Eine Neuentwicklung ist der Konverter, der die Systemspannung auf 700 Volt erhöht - das hilft, die Leistungsausbeute des E-Motors zu erhöhen.

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Das Cockpit: Bläulich leuchtende Instrumente und eine Augmented-Reality-Frontscheibe Foto: Mitsubishi

Bidirektionales Laden

Neben dem rein elektrischen Antrieb gibt es noch einen seriellen und einen parallelen Hybridmodus. Je nach Fahrumständen und Batterieladung wählt das System automatisch die passende Betriebsart aus. So soll sich ein Verbrauch von rund 3,6 Liter je 100 Kilometer ergeben. Der Fahrer kann per Knopfdruck festlegen, dass er die Batterie wieder vollladen möchte. Er kann auch veranlassen, dass die Ladung der Batterie eingefroren wird, damit er auch am Ende der geplanten Strecke noch elektrisch fahren kann. Das Auto bietet darüber hinaus die Möglichkeit zum so genannten bidirektionalen Laden. Das heißt, die Energie der Akkus kann auch für andere Zwecke genutzt werden. So lassen sich Kleingeräte mit bis zu 1.500 Watt Leistung anschließen. Man könnte also zum Beispiel im Campingurlaub einen Toaster betreiben.

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Aufgeladen wird das Plug-in-Hybridfahrzeug über eine Buchse an der Nase Foto: Mitsubishi

Neue Technik für die Sicherheit

Diverse moderne Sicherheitssysteme bietet die Studie ebenfalls. Darunter ist eine Frontscheibe mit Augmented-Reality-Funktion, die verhindert, dass der Fahrer seinen Blick zu oft von der Straße abwendet. Ein weiterer Assistent soll mithilfe einer Kamera und weiteren Sensoren erahnen, dass der Fahrer versehentlich das Gas- statt des Bremspedals betätigt hat. In diesem Fall wird die Motorleistung reduziert und der Fahrer gewarnt. Der Müdigkeitswarner erkennt mangelnde Aufmerksamkeit des Fahrers nicht nur an den Lenkbewegungen, wie etwa das System von VW, sondern zusätzlich mit einer Kamera an den Augenbewegungen und per Sensoren im Sitz an der Körperhaltung.

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Die Radspeichen sind wie Schaufelräder geformt Foto: Mitsubishi

Mehr Sicherheit, weniger Staus

Besonderes bietet die Studie auch in puncto Konnektivität. Die Grundidee: Autos und andere Verkehrsteilnehmer verbinden sich mit einem Netzwerk und tauschen per Up- und Download Informationen mit diesem aus. Diese Daten stehen dann anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung. So könnte der Fahrer rechtzeitig vor roten Ampeln, vor vorausfahrenden, bremsenden Autos, kreuzenden Fahrradfahrern und Fußgängern gewarnt werden. Eine weitere Anwendung wäre ein kooperativ arbeitender Abstandstempomat: Mit der Information, dass der Vordermann gerade bremst oder Gas gibt, könnte das System die Abstände zwischen den Fahrzeugen optimieren. Dies würde nicht nur der Sicherheit nützen, sondern auch den Spritverbrauch senken, Staus minimieren - und natürlich Nerven sparen. Wenn das die Zukunft ist, dann darf sie kommen.

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