Neuer Ford S-Max: Erstmals als Allradler erhältlich!

Komplett neu entwickelt präsentiert sich der neue Ford S-Max. Seine Geschütze sind stark: Die kommende zweite Generation des SAV wird jetzt mit einer geschärften Optik, neuen Technikfeatures und neuen Motoren auffahren!

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Alle Motoren sind nach Euro 6 eingestuft. Der kleinste Zweiliter-Diesel kommt auf 120, der gleichgroße Benziner auf 240 PS Foto: Ford

Weltpremiere in der französischen Hauptstadt: Ford stellt auf dem Pariser Automobil-Salon vom 4. bis 19. Oktober 2014 den komplett neu entwickelten S-Max vor. Der Vorgänger hatte seit der Markteinführung in 2006 mehr als 400.000 Käufer gefunden und wurde zum "Auto des Jahres 2007" gewählt. Die kommende zweite Generation des fünf- oder siebensitzigen SAV (Sport Activity Vehicle) wird jetzt mit einer geschärften Optik, neuen Technikfeatures und neuen Motoren auf der Messe stehen.

Optische Neuauflage

Das Ford-Designteam hat die neue S-Max-Generation ordentlich nachgeschärft. Die A-Säulen wurden weiter nach hinter verschoben. So wirkt die Motorhaube länger. Der höher positionierte Kühlergrill kommt künftig mit dem markentypischen Trapez daher. Die schlanken adaptiven Frontscheinwerfer arbeiten jetzt, genau wie die Rückleuchten, mit LED-Technik und ziehen das gesamte Fahrzeug optisch in die Breite. Am Heck fällt der angedeutete Diffusor unterhalb der Stoßfänger auf. Er trennt zudem die zwei integrierten Auspuff-Endrohre.

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Die Rückleuchten arbeiten mit LED-Technik. Die Heckschürze deutet einen Diffusor an und beinhaltet die zwei Endrohre Foto: Ford

Widerstandstests im Innenraum

Ford schwang den Morgenstern: Ein mit Nägeln gespickter Metallball diente den Interieur-Ingenieuren als Testgerät, um die Materialien im Innenraum auf ihre Widerstandsfähigkeit zu testen - denn die aktive Kundschaft wünscht widerstandsfähige Innenraummaterialien. Dafür gab es auch eine spezielle schmutzabweisende Beschichtung für alle oft beanspruchten Teile.

Mehr Komfort in allen Reihen

Platz nehmen alle Passagiere der ersten, zweiten und der optionalen dritten Sitzreihe auf Einzelplätzen. Alle Rückenlehnen sind dünner konstruiert. Das soll den gesamten Fuß- und Innenraum vergrößern. Die Sitze der zweiten und dritten Reihe lassen sich per Knopfdruck flach umlegen. Die Vordersitze verfügen über eine Heizung, Kühlung und eine Massagefunktion. Der Fahrer wird zudem künftig über ein optional beheizbares Lenkrad seinen Sport-Van pilotieren. Weitere Merkmale des neuen Innenraums sind ein optional verfügbares Panoramadach sowie zahlreiche neue Ablagemöglichkeiten auf dem Instrumententräger, der Mittelkonsole oder im Boden der zweiten und dritten Sitzreihe.

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Die erste Generation des S-Max (kleines Bild) wirkt gegenüber der Neuauflage weniger kantig und geschliffen Foto: Ford

Begrenzungs- und Regelanlagen

Neu im S-Max ist die Front-Kamera. Beim Befahren von schlecht einsehbaren Kreuzungen oder Parkbuchten liefert das in der Front installierte System einen 180-Grad-Blick auf die gefährliche Stelle. Die adaptive Geschwindigkeits-Regelanlage nutzt dieselbe Kamera, um den S-Max auf gleichbleibender Distanz zum Vordermann zu halten. Dazu kommt ein neuer Geschwindigkeits-Assistent: Der "Adaptive Speed Limiter" begrenzt die Maximalgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Neu ist jetzt, dass zusätzlich Informationen von Verkehrszeichen und vom Navigationssystem verwendet werden, um die Maximalgeschwindigkeit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit anzupassen.

Antrieb, Fahrwerk und Fahrzeugstabilität

Der S-Max bekommt als erste europäische Ford-Baureihe ein adaptives und geschwindigkeitsabhängiges Lenksystem und einen "intelligenten" Allradantrieb. Aufgepasst: Der S-Max ist damit erstmalig als Allradler erhältlich. Die Integral-Lenker-Hinterachse aus Aluminium soll, wie Vierradantrieb und Lenksystem auch, die dynamischen Fahreigenschaften des Freizeit-Vans verbessern. Die Fahrzeugstabilität wird über eine Rollbewegungs- und Lenkwinkelkontrolle gewährleistet. Beide Systeme nehmen in kritischen Situationen das Drehmoment des Motors zurück, betätigen die Bremsen und helfen dem Fahrer, das Auto unter Kontrolle zu behalten.

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Die Sechsgang-Automatik schaltet mittels Doppelkupplung

Euro-6-Motorenpalette

Die Motoren sind alle nach Euro 6 eingestuft. Sie besitzen ein aktives Temperatur-Managmentsystem, das eine kürzere Warmlaufphase und somit einen reduzierten CO2-Ausstoß bewirken soll. Den Vortrieb mittels Dieselkraftstoff übernimmt ein 2,0-Liter-Aggregat. Die Konfigurationsmöglichkeiten reichen von der 120-PS-Variante mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung bis zu den optimierten Versionen mit 150 und 180 PS, die optional auch mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe samt Doppelkupplung zur Wahl stehen. Auf der Benzin-Seite ist ein neuer 1,5-Liter-Vierzylinder im Programm. Er entwickelt 160 PS und gibt diese über das manuelle Schaltgetriebe weiter. Der 240-PS-Vierzylinder mit zwei Liter Hubraum ist an die Automatik gekoppelt. Beide Motoren verfügen über eine Direkteinspritzung mit Turboaufladung.

Energie-Rückgewinnungs-Systeme

Zur Effizienzsteigerung sind ein Energie-Rückgewinnungs-System der Lichtmaschine sowie das automatische Start-Stop-System an Bord. Sie sind wie die optimierte Aerodynamik des Unterbodens und der variable Kühlerlufteinlass serienmäßig. Hierzulande kommt der sportliche Van erst 2015 auf den Markt. Zu möglichen Preisen gibt Ford bislang noch nichts bekannt.

Probefahrt mit Ford:

www.ford.at

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