Nicht schon wieder! Navi lotst Frau in einen See

Nicht zum ersten Mal wurde eine Person vom GPS falsch navigiert. Seit Jahren passiert es immer wieder, dass sich Autofahrer in nicht angezielten Ländern wiederfinden oder erhebliche Umwege fahren, weil sie sich gänzlich auf das Navi verlassen.

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Nicht das erste Mal! Foto: satori13/iStock/Thinkstock

Das Gerät sollte eigentlich ein Freund und Helfer sein, doch jeder von uns hat sich mindestens einmal im Leben gedacht, dass es vielmehr ein teuflisches technologisches Werk ist, das uns einfach nur veräppeln und irreführen will – besonders dann, wenn Sie seit zweieinhalb Stunden auf einer geraden Strecke fahren (weil es sonst keine anderen Möglichkeiten gibt) und die Roboterstimme Ihnen plötzlich ein „Die Route wird berechnet“ ins Gesicht schreit. Wir empfehlen, Ruhe zu bewahren, den Störenfried zu ignorieren und weiterzufahren.

Durch Nachtnebel gefahren

Das hätte am besten auch eine junge Frau aus Tobermory, Ontario tun sollen, die sich aber leider stärker auf das System verlassen hat als auf ihren Instinkt. Laut „Toronto Sun“ ist die 23-Jährige durch einen starken Nachtnebel gefahren, sodass sie lediglich der Navi-Stimme folgte. Am Ende fand sie sich im Lake Huron wieder.

Will anonym bleiben

Sie konnte noch rechtzeitig das Fenster herunterlassen und herausklettern, bevor ihr Fahrzeug sank. Die Autofahrerin blieb unverletzt, ihr Auto wurde von der Polizei wieder aus dem See gezogen. Frage und Antwort will die junge Frau – aus offensichtlichen Gründen – für die Presse jedoch nicht stehen.