Na endlich!: Mercedes Benz GLC F-CELL

„Na endlich!“, wird der geneigte Autrofreund und -kenner sagen, wenn er diese Zeilen liest. Mercedes Benz brachte nämlich das erste Fahrzeug der Welt mit Brennstoffzelle und Plug-In-Hybrid auf den Markt und reißt mit dem GLC F-CELL das Steuer ganz klar in Richtung Zukunft herum.

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Die Weltpremiere: E-Auto und Brennstoffzelle in einem - so könnte die Zukunft aussehen. Foto: Hersteller
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Die Weltpremiere: E-Auto und Brennstoffzelle in einem - so könnte die Zukunft aussehen. Foto: Hersteller
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Die Weltpremiere: E-Auto und Brennstoffzelle in einem - so könnte die Zukunft aussehen. Foto: Hersteller
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Die Weltpremiere: E-Auto und Brennstoffzelle in einem - so könnte die Zukunft aussehen. Foto: Hersteller
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Die Weltpremiere: E-Auto und Brennstoffzelle in einem - so könnte die Zukunft aussehen. Foto: Hersteller

Autoexperten stehen im Clinch: Die einen meinen nur die radikale Elektrifizierung brächte Umweltgewinne, die anderen haben sich der Wasserstoff-Brennstoffzelle verschrieben. Ein fast schon religiöser Streit über das Antriebssystem der Zukunft ist dadurch entbrannt. Mercedes Benz beweist nun, dass der goldene Weg oft in der Mitte liegt, und bringt mit dem GLC F-CELL eine absolute Weltneuheit. Das Auto hat nämlich beides an Bord und verbindet so die Vorteile der sonst so bipolaren Welten: Nämlich Langstreckentauglichkeit und null Emission im Fahrbetrieb. Damit wird rein elektrisches Fahren auch praktikabel: Kurze Tankzeiten dank Wasserstoff und eine hohe Reichweite merzen Mankos des E-Antriebs aus.

 

Brennstoffzelle und Elektrifizierung in einem Fahrzeug – das kann was!

Der Wasserstofftank ist dabei in nur drei Minuten betankt. Rund 4,4 Kilogramm schluckt der GLC F-CELL. Möglich macht das die 700-bar-Tanktechnologie. Die Tanks sind dabei karbonfaserummantelt. Bei einem Verbrauch von etwa einem Kilo Wasserstoff pro 100 Kilometer schafft der GLC F-CELL rund 430 Kilometer, dazu kommen noch 51 Kilometer rein elektrischer Betrieb bei voll aufgeladener Batterie. Bleibt dann nur noch eine Frage offen: Wo tanken? Beim derzeitigen Stand reichen 430 Kilometer bzw. 481 zumindest in Österreich noch nicht um von Wasserstofftankstelle zu Wasserstofftankstelle zu fahren. Doch diesen Anspruch stellt Mercedes auch (noch) nicht. Vorerst proben ausgewählte Kunden aus Öffentlicher Verwaltung und Wirtschaftspartnern das brandneue Konzept im Alltag. Dazu helfen auch 155 kW, die für reichlich Fahrdynamik sorgen. Selbstverständlich gibt es keine Komfortabstriche zu den bisherigen Serienfahrzeugen mit Verbrenner. Und eines steht wahrscheinlich jetzt schon fest: Hier rollt die Zukunft heran – und zwar ohne Kompromisse. 

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