Mitsubishi L200: Der Wolf im Wolfspelz

Preisfrage: Wer baute bereits vor über 80 Jahren den ersten Serien-Allradler der Welt? Naja, wenn es sich hier um einen Mitsubishi dreht, wohl die Marke mit den drei Diamanten – Richtig! Es war der PX33. Dessen Ururururur…urur usw. Großenkel tritt nun als jüngster Spross das große Erbe an, der L200 in seiner sechsten Generation. Und der war in seiner ersten Serie ebenfalls ein Trendsetter, nämlich jener der Pick-up Welle.

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Also jede Menge großes Erbe und Vorschusslorbeeren für den L200. Selbstredend, dass es bereits in der Basisversion zuschaltbaren 4WD namens „Easy Select“ gibt, alles andere wäre für die Marke ein Frevel. Die neueste Version sieht nicht nur rattenscharf aus, sondern hat alles an Bord was ein ernstzunehmendes Geländefahrzeug (sag nie SUV zu einem echten Pickup!) braucht. Auf Wunsch gibt es permanenten Allrad namens „Super Select 4WD II“, dazu sind Offroad-Traktionskontrolle und Bergabfahrhilfe eingebaut. Die Japaner sind zudem stolz darauf der einzige Pick-Up Hersteller der Welt zu sein der Allradsystem, sperrbares Mittendifferenzial und Geländeuntersetzung in Kombination verbaut. Wie gesagt: Kein Wunder bei den Genen.

Born to be wild. L200-Fahrer können übrigens bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h zwischen Heck- und Allradantrieb wechseln und selbst bei plötzlichem Haftungsverlust den Schwung beibehalten. Mit diesen Offroadqualitäten steht er deutlich über hochglanzpolierten Lifestyle-Pickups, und dennoch kann man mit dem neuen LS200 locker vor der Oper vorfahren, und das nicht nur, weil man die Pauken im riesigen Heck verstaut hat. Musikalisch geht es auch unter der Haube zu. Der 2-Liter Benziner mit 150 PS, sowie ein 2,2-Liter Diesel (ebenfalls 150 PS) sorgen für die Powerchords die da am liebsten „Born to be wild“ trällern würden.

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