Mercedes GLE: Neuer Name, neue Optik - und Hybrid

Mercedes-Fans müssen sich an neue Bezeichnungen gewöhnen. Aus der bisherigen M-Klasse wird jetzt der GLE. Noch überraschender ist der Plug-in-Hybrid, den der GLE optional bekommt. Auch bei den Assistenzsystemen hat sich einiges getan.

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Komplett neu ist der GLE 500 e 4Matic mit Plug-in-Hybrid Foto: Mercedes
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Mercedes hat die M-Klasse überarbeitet und ihr einen neuen Namen gegeben Foto: Mercedes
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Wo früher ML prangte, steht nun GLE Foto: Mercedes
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Der Mercedes GLE ist 4,82 Meter lang Foto: Mercedes
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Neu ist die Grafik der Rückleuchten, die nun mit LED-Technik arbeiten Foto: Mercedes
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Besondere Kennzeichen vorne sind die beiden Streben im Grill und der rundlichere Stoßfänger Foto: Mercedes
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Im GLE-Cockpit gibt es nun einen geänderten Monitor und ein neues Lenkrad Foto: Mercedes
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Der Fahrer des Plug-in-Hybrid kann sich bei Bedarf den Energiefluss betrachten Foto: Mercedes
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Kennzeichen E: Der Strom-GLE soll rein elektrisch bis zu 30 Kilometer weit kommen Foto: Mercedes
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Die Normalversion des Mercedes GLE: Extrem auffällig ist die Modellpflege nicht Foto: Mercedes
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Wie viel der GLE ziehen darf ist noch unbekannt, beim bisherigen ML waren es fast drei Tonnen Foto: Mercedes
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Wie vor 30 Jahren: Beim Diesel-GLE prangt ein kleines d am Heck Foto: Mercedes
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Hier gut zu sehen: Die Ausformungen auf der Motorhaube Foto: Mercedes
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Bislang war der Monitor kleiner und in die Mittelkonsole integriert Foto: Mercedes
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Im optionalen Offroad-Plus-Modus ist eine Geländeuntersetzung an Bord Foto: Mercedes
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Diverse Fahrmodi beeinflussen die Federung, die Motorcharakteristik und die Lenkung Foto: Mercedes
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Im direkten Vergleich zum alten ML (kleines Bild) werden die Änderungen beim GLE sichtbar Foto: Mercedes
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An den Heckleuchten ist der GLE gegenüber dem ML noch am ehesten zu unterscheiden Foto: Mercedes
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Schon Anfang des Jahres 2015 wurde das Mercedes GLE Coupé (kleines Bild) vorgestellt Foto: Mercedes
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Kraftpaket: Stärkster GLE ist der Mercedes-AMG GLE 63 S 4Matic Foto: Mercedes
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Vor allem die bullige Frontschürze verrät den 585 PS starken Wagen Foto: Mercedes
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Hinten gibt es vier Endrohre Foto: Mercedes
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Der AMG-Pilot greift in ein abgeflachtes Lenkrad Foto: Mercedes
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Auf der Mittelkonsole können im AMG Anzeigen zum abgerufenen Drehmoment und der Öltemperatur gewählt werden Foto: Mercedes
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Darf nicht fehlen: Das AMG-Wappen auf den Kopfstützen Foto: Mercedes

Mercedes-Fans müssen sich in Zukunft auf eine neue Nomenklatur einstellen. Schon bekannt sind die kleinen Zusatzbuchstaben hinter der Hubraumbezeichnung für die Antriebsart. "d" steht für Diesel, "e" für den Plug-in-Hybrid. Doch auch die SUV-Modellreihen werden umbenannt. Den Anfang machten der GLA und das GLE Coupé. Parallel dazu wird jetzt die M-Klasse zum normalen GLE. Einher geht die Änderung mit einer Modellpflege. Sie debütiert auf der Auto Show in New York (3. bis 12. April 2015).

Jetzt auch ohne Allrad

Die künftigen Modellbezeichnungen von GLE und Co. sollen im letzten Buchstaben auf das ähnlich große Limousinen-Pendant hinweisen. Also wird der GLK-Nachfolger auf C-Klasse-Basis zum GLC und der GL zum GLS. Lediglich der klassische G behält seinen Buchstaben. Zurück zum GLE: Vorne wurden die Kühlermaske, die Stoßfänger, aber auch Scheinwerfer und Kotflügel geändert. Am Heck gibt es neue LED-Leuchten. Deutlich nachhaltiger sind die Änderungen unter dem Blech. Neu ist zum Beispiel der 204 PS starke GLE 250 d mit reinem Hinterradantrieb als Einstiegsmodell. Hier folgt Mercedes dem Vorbild des BMW X5, bei dem es auch einen kleinen Diesel ohne Allrad gibt. Den 250er-Diesel im GLE gibt es auch mit Vierradantrieb, dann dürfen 500 statt 480 Newtonmeter wirken, der Verbrauch steigt von 5,4 auf 5,7 Liter Diesel.

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Besondere Kennzeichen vorne sind die beiden Streben im Grill und der rundlichere Stoßfänger Foto: Mercedes

Extra-Nachschlag

Immer mit Allrad sind der Top-Diesel 350 d 4Matic mit 258 PS und die Benziner unterwegs. Hier markiert der GLE 400 mit V6-Biturbo und 333 PS den Einstieg, darüber rangieren der GLE 500 mit V8 und 435 PS sowie die AMG-Versionen. Neben dem 557 PS starken Mercedes-AMG GLE 63 rückt das besonders sportliche S-Modell mit 585 PS ins Programm. Während alle Benziner des GLE-Programms auf eine Siebengang-Automatik setzen, sind bei den Dieseln immer neun Gänge inklusive.

SUV mit Stecker

Vermutlich das Highlight im GLE-Programm ist der neue GLE 500 e 4Matic mit Plug-in-Hybrid. Sein Antrieb kommt schon in der S-Klasse zum Einsatz. Die Eckdaten: V6-Benziner mit 333 PS plus 116-PS-Elektromotor, Systemleistung 442 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 650 Newtonmeter, maximal sind bis zu 130 km/h rein elektrisch möglich. Dann rückt aber der potenzielle E-Radius von 30 Kilometer in weite Ferne. An der Wallbox oder einer öffentlichen Ladestation wird in zwei Stunden "vollgetankt", maximal speichert der Lithium-Ionen-Akku 8,8 Kilowattstunden Energie. Den Werksverbrauch gibt Mercedes mit 3,3 Liter auf 100 Kilometer entsprechend 78 Gramm CO2 an.

Gelände wagen

Wer sich mit seinem Mercedes GLE ins Gelände wagen möchte, sollte das optionale Offroad-Technik-Paket ordern. Hier greifen bei Bedarf die Geländeuntersetzung und eine hundertprozentige Mittendifferentialsperre ein. Über einen zentralen Drehknopf wird in diesem Fall das Offroad-Plus-Programm gewählt. Schon bei den serienmäßigen Allrad-Versionen steht ein Offroad-Modus für leichtes Gelände bereit. Wer darüber hinaus die Airmatic genannte Luftfederung bestellt, kann die Bodenfreiheit auf bis zu 28,5 Zentimeter erhöhen und erreicht eine Wattiefe von 60 Zentimeter.

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Im optionalen Offroad-Plus-Modus ist eine Geländeuntersetzung an Bord Foto: Mercedes

Viel Unterstützung

In Sachen Assistenzsysteme spielt Mercedes das ganz große Karo aus: Von einer Wankstabilisierung über einen Stau-Assistenten und Fußgängererkennung bis zur 360-Grad-Kamera beim Parken reicht die angebotene Zusatzausstattung. Damit nicht genug: Auch adaptive LED-Scheinwerfer und ein AMG-Styling-Paket mit 20-Zoll-Felgen sind lieferbar. Zu den Preisen des GLE äußert sich Mercedes noch nicht.