EQ-Test: Mercedes EQC

EQ ist für Mercedes mehr als nur ein Kürzel, es ist der Start einer neuen Produkt- und Technologiemarke, wie es AMG ist. Mit dem EQC startet die Weltpremiere dieser neuen Marke, welches das Credo von EQ bereits konsequent umsetzt. Dieses lautet: "human centered engineering" und soll E-Mobilität einfach, zuverlässig und komfortabel gestalten.

Mercedes EQC
Foto: Mercedes-Benz
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Kein anderer Autohersteller der Welt hat eine längere Geschichte, und kaum einer hat diese Geschichte so geprägt wie Daimler Benz. Dieses 130-jährige Know-how konzentrierten die Stuttgarter, um die automobile Zukunft nicht nur mitzugestalten, sondern voranzutreiben. Und das subsummiert Mercedes unter dem Schlagwort "Electric Intelligence". Damit hat man E-Mobilität nicht bloß auf den Antrieb neu gedacht, sondern mit all den dazugehörenden Services, die zum Teil erstmals in einem Auto zum Einsatz kommen.

Per App die Fahrt planen

Man wählte dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der alles zu einem verknüpft. So spielen Antrieb, Batteriemanagement, Lademanagement, Rekuperationsstrategien, digitale Dienste und das Infotainmentsystem MBUX intelligent zusammen. Bevor man bereits in den EQC gestiegen ist, kann man von zuhause aus ganz bequem sein Ziel und die gewünschte Abfahrtszeit festlegen. Bis man eingestiegen ist, ist der Innenraum exakt so temperiert, wie man es möchte. Die Route wird ebenso intelligent geplant. Ladestopps (Schnelladestationen werden bevorzugt) und Ankunftszeit werden dabei einkalkuliert. Programmiert wird alles per App.

Zugriff auf 300.000 Ladestationen

Über Mercedes me Charge haben EQC-Fahrer Zugriff auf das weltweit größte Ladenetz mit 300.000 Stationen, das Navi leitet bei Bedarf einen direkt dort hin. Bezahlt wird ebenso bequem per App, der Kunde erhält eine übersichtliche Monatsrechnung – ideal für Firmenkunden. Auch das paneuropäische Schnelladenetz IONITY, das bis 2020 über 400 Schnellladestationen verfügt wird eingebunden.

IONITY ist übrigens ein Zusammenschluss aus Daimler, BMW, Audi, Porsche, Ford und VW. Und wie bewegt sich der EQC? Dynamisch. Mit 408 PS Leistung und 760 Newtonmeter Drehmoment geht ordentlich was weiter. Abgeregelt wird bei 180 km/h, und das ist durchaus vernünftig, denn das optimiert die Reichweite. Diese ist übrigens mit sensationellen 445 bis 471 Kilometer angegeben. 130 Jahre Automobil Know-how zahlen sich eben aus.

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