Werners Auto-Blog: Meine ersten Schrottkisten

In meinen ersten Führerscheinjahren haben mir meine Autos einen Baum aufgestellt, und ich war oft nahe dran, mich um einen zu wickeln. Mein erstes Auto war nach kurzer Zeit derart vom Rost zerfressen, dass ich den Mittelstreifen durch die Bodenplatte des Deutschen sah!

Reifen 836923680 Getty Images
Durchtreten, bis der Arzt kommt: Fahrerlebnisse anno dazumal Foto: Adkasai/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Der folgende Käfer (Baujahr 1967) war älter als ich (unvorstellbar) und verlustierte sich der Achse, als ich im Schnee Schleudertests durchführte – der Randstein am Supermarkt-Parkplatz war zu hoch – 7 Euro zahlte der Schrotthändler!

Am kürzesten hatte ich einen Japaner – der Verkäufer war der Zeit voraus und verkaufte mir damals einen Dreizylinder (die sind heute der Hit), der vor seinem Zylinderschaden vier hatte! Ein Händler übernahm ahnungslos das kaputte Teil und drehte mir im Gegenzug "vorausahnend" einen Italiener an. Der darauf folgende Motorschaden kostete mich nicht nur Nerven.

Und heute? Ich bin etwas vernünftiger, kein Rost (am Auto), haltbarer Motor, tadeloses Fahrwerk – allerdings fahre ich nur zeitweise, weil meine Elektronik spinnt. Gute alte Zeit ...

Werner Christl
Motor-Ressortleiter Werner Christl Foto: Weekend Magazin

Autos sind seine Leidenschaft. Diese hat Werner Christl, der studierter Pädagoge ist, zu seinem Beruf gemacht. In seinen Betrachtungen und Kommentaren widmet sich der langjährige Motor-Ressortleiter des Weekend Magazins den täglichen Herausforderungen im Leben eines Autofahrers.

>>> Alle Artikel von Werner Christl